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Sophie Hunger – “The Danger Of Light” – VÖ:05.10.2012

Freitag, 28. September 2012 | By | Category: Neue Alben

Der internationale Erfolg der Alben „Monday’s Ghost“ (2008) und „1983“ (2010), hunderte Konzerte in Europa und Nordamerika sowie diverse hochkarätige Auszeichnungen haben Sophie Hungers künstlerisches Selbstbewusstsein gefestigt. Sie kann sich nicht nur auf neue Herausforderungen und Konstellationen einlassen, sondern sucht sie geradezu. Absichtsvoll verließ die Schweizerin für die Aufnahme des Albums ihre bekannte Umgebung, um etwaige Studio-Routine schon im Ansatz zu überlisten. Zudem arbeitete sie mit neuen Produzenten und teilweise auch renommierten Musikern aus der amerikanischen und kanadischen Rockszene.

Sophie Hunger - The Danger Of Light

Sophie Hunger – The Danger Of Light

„Ich wollte diesmal unbedingt einen aussenstehenden Produzenten, der eine klare Meinung hat und Dinge von einer anderen Seite sieht“, erklärt Sophie Hunger. Adam Samuels’ erkennbarer Einfluss bei Produktionen von Warpaint, Daniel Lanois oder John Frusciante überzeugte sie ebenso wie seine Philosophie, möglichst viel live einzuspielen. Nach einer Woche Aufnahmen mit Hungers regulärer Band in Südfrankreich schlug der Amerikaner eine weitere Session in Los Angeles vor – mit Musikern aus seinem Umfeld.

Alsbald fand sich Sophie Hunger in einer illustren Runde wieder: Josh Klinghoffer (Gitarre; Red Hot Chilli Peppers, PJ Harvey), Nathaniel Walcott (Piano, Trompete; Bright Eyes), Steven Nistor (Drums; Daniel Lanois, Danger Mouse). „Adam wollte mich ein wenig provozieren und traf genau meinen Nerv“, stellt Hunger anerkennend fest. Zusätzlich inspirierte die professionelle Souveränität der Instrumentalisten, die es ermöglichte, pro Tag einen Song gemeinsam zu erarbeiten.

Mit dem akribischen Adam Samuels arbeitete Sophie Hunger auch an Details ihres eindringlichen Gesangs, dessen Spektrum von pointierten Sprechpassagen bis zu Jazz-nahen Phrasierungen reicht. Zurück in der Schweiz wurden die Einspielungen von der Westküste noch durch Beiträge der Sophie Hunger-Band ergänzt. Michael Flurys singuläre, zwischen Jazz, Rock und Blues oszillierende Posaune ist weiterhin essentieller Teil des charakteristischen Sounds; subtile bis druckvolle Grooves von Alberto Malo und Simon Gerber unterstützen die Songs.

http://sophiehunger.com

Quelle: MPN

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