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Mateo – Biografie

Freitag, 7. März 2014 | By | Category: Biografie

Geboren wurde Mateo im polnischen Breslau an einem kalten Novembertag im 20. Jahrhundert. Mit sieben Jahren kam er nach (West-)Berlin und wurde zum Verweilen in der Institution Schule genötigt, die er mit Abitur in der Tasche verließ.

Mateo - Credits: WMG

Mateo – Credits: WMG

 

Ein zwischenzeitlicher Aufenthalt in den USA wurde als Grund für die Wiederholung der 11. Klasse vorgeschoben, bescherte ihm aber auch eine traumwandlerische Beherrschung der englischen Sprache. Schon vor dem Abi war klar, dass die Universitätslaufbahn nichts für Mateo sein wird; er war und ist ein Mann der Tat, der lieber selbständig an der Erfüllung seiner Träume arbeitet. „Es ist gut zu wissen, was man nicht will, um darauf zu kommen, was man will.“, sagt Mateo. Nachdem er fast alles ausgeschlossen hatte legte er seine Berufswahl definitiv vielleicht fest: „Was mit Musik!“. Gleich nach der Schule und während der drei Semester an der IBS (International Business School), die er „für Mutti“ besuchte, machte er verschiedene Praktika, jobbte und veranstaltete seine ersten Parties – alles zeitgleich.

Mateo gründete im Jahre 2001 dann Culcha Candela. Seine neue Partyreihe in Berlin nannte er kurzerhand auch „Culcha Candela“, da er beim Studienintermezzo das Wort „Crosspromotion“ aufgeschnappt hatte. Auch von „Corporate Identity“ und „Merchandising“ hatte er gehört und so prangte auf den Flyern und Plakaten, die tausendfach die Stadt überfluteten, schon früh das Logo von Culcha Candela.

Der Rest ist Geschichte: 6 Alben, über 900 Konzerte, sowie diverse Gold-und Platinauszeichnungen später hat Mateo, a.k.a. „Itchy“ immer noch nicht genug. Seine Band, das DJ Projekt „ITCHINO“, mit seinem Bandkollegen/Freund „Chino“ füllen ihn nur bedingt aus.

Diese Marken sind schon etabliert; jetzt gilt es neue Felder im Bereich „Entertainment“ zu erforschen. Mateo hat sich einiges vorgenommen und möchte mit seinem größten Talent, dem Ehrgeiz, punkten. Er will die Herausforderungen, die Schauspielerei und Moderationen mit sich bringen, annehmen. Viele Menschen sagen, dass er durchaus „unterhaltsam“ wäre; andere bezeichnen ihn als „Rampensau“, wieder andere als „ungeheures Energiebündel“. Er selbst sagt, dass er genug „Theater“ auf der Bühne hat. Daher interessiert es ihn sehr, wie es wohl wäre „in diesem rechteckigen Kasten“ stattzufinden und zwar nicht wie sonst üblich in der Rolle des Musikers/Bandmembers. Der erste größere Schritt dazu könnte sein Juryposten bei DSDS sein, den er während der Ende 2012 eingelegten Bandpause angenommen hat.

Natürlich genießt die Band Culcha Candela für ihn und seine Kollegen nach wie vor oberste Priorität. Doch Mateo hat stille (und auch laute) Reserven und Multitasking stellt für ihn generell kein Problem dar. Er macht seine anderen Projekte gerne „in der Zeit dazwischen“. Seiner Meinung nach ist „Stillstand gleich Tod“ – und er liebt das Leben sehr. In anderen Worten: Ja, es geht alles!

Quelle: WMG

 

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