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M’ERA LUNA FESTIVAL 2009

Donnerstag, 2. Juli 2009 | By | Category: Festivals

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M'ERA LUNA FESTIVAL 2009

Das M’ERA LUNA Festival öffnet am 08. und 09. August seine Pforten in Hildesheim, um einem internationalen Publikum aus Fans und Freunden der Gothicszene wieder einmal ein unvergleichliches Wochenende zu bereiten. Bands der unterschiedlichsten Genres von Gothic-Pop über Death-Glam bis Elektro wie unter anderen die frisch bestätigten Tiamat, Nachtmahr, Krypteria, Jesus on Extasy, Lola Angst, Scream Silence, No More und Heimataerde werden für reichlich Bewegung vor den Bühnen sorgen. Doch neben der Musik stehen auch das Sehen und Gesehen werden im Fokus der Besucher. Das Vorführen extravaganter Kleidung und das Stöbern nach Schmuck und Mode weitab des Mainstreams an vielen interessanten Ständen.

Erstmalig beim M’ERA LUNA können sich Besucher von einer sinnlichen Modenshow, bei der junge Designer und Underground Fashion Labels ihre aktuellen Kollektionen präsentieren, inspirieren lassen. Außerdem werden Kramer, Zunft und Kurtzweyl nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wieder für mittelalterliches Ambiente sorgen: Spielleute, Gaukler, Handwerker oder Feuerspucker, zeigen ihr Können und laden zu einem Ausflug in vergangene Zeiten ein.

Alle bislang bestätigten Künstler:

THE PRODIGY * NIGHTWISH * APOCALYPTICA *
SUBWAY TO SALLY * HEPPNER * TIAMAT * VELJANOV * BLUTENGEL *
THE CRÜXSHADOWS * OOMPH! * THE BIRTHDAY MASSACRE *
DIE APOKALYPTISCHEN REITER * DEATHSTARS * DIE FORM *
DE/VISION (ELECTRONIC SET) * ZERAPHINE * EMILIE AUTUMN * LETZTE INSTANZ * UNTOTEN *     L’AME IMMORTELLE * IAMX * SCHELMISH * ZEROMANCER * NACHTMAHR * (:S:I:T:D:) * GRENDEL * STAR INDUSTRY * SPETSNAZ * KRYPTERIA * JESUS ON EXTASY * LOLA ANGST * ASHBURY HEIGHTS * WHISPERS IN THE SHADOW * FROZEN PLASMA * TYSKE LUDDER * SCREAM SILENS * NO MORE *
MINA HARKER * HEIMATAERDE *

Das M’ERA LUNA Festival ist in der Darkwave- und Gothic-Szene eine Institution und zieht jedes Jahr bis zu 25.000 Besucher aus ganz Europa nach Hildesheim. Am 8. und 9. August 2009 verwandelt sich der Flughafen Hildesheim-Drispenstedt wieder in einen großen Catwalk für extravagantes Make-up und Outfits aus Samt und Seide sowie Lack und Leder – auf und vor den Bühnen. Alle Informationen zu Bands und Festival unter www.meraluna.de.

Zwei Tages-Tickets mit Camping gibt es für 74,- € inkl. Gebühren und 5,- € Müllpfand, die bei Rückgabe des Müllbeutels und des Chips vor Ort erstattet werden. Tickets für das M’ERA LUNA Festival gibt es an den bekannten VVK-Stellen, unter www.meraluna.de, www.eventim.de und über die Hotline 0 180 5-853 653 (14 ct/min / Mobilfunkpreise können abweichen).

Die Neuzugänge in Kürze:

TIAMAT

Mit den Schweden von Tiamat wurde eine Band verpflichtet, die neben Paradise Lost zu den Begründern des Gothic Metal zählt. Nachdem insbesondere auf ihrem ersten Album „Sumerian Cry“ traditioneller Death Metal die Spielwiese Tiamats war, begannen die Schweden, mit neuen Instrumenten zu experimentieren. Keyboard, Didgeridoo, Chorgesang – die Musik Tiamats gewann zunehmend an Eigenständigkeit. Mit ihrem Album „Wildhoney“, welches von vielen Fans als „das“ Tiamat-Album angesehen wird, schafften sie ihren kommerziellen Durchbruch und stiegen zum ersten Mal in die deutschen Albumcharts ein. Psychedelische Elemente statt knüppelhartem Death Metal schien das Erfolgsrezept. Doch die Metamorphose Tiamats war noch in vollem Gange. Die Bandbesetzung wechselte mehrfach und der Musikstil entwickelte sich weiter, bis er letztlich im Gothic Metal mündete.

NACHTMAHR

Als Sänger der Band L‘ âme Immortelle, startete Thomas Rainer 2007 nebenbei das Ein-Mann Projekt Nachtmahr. Seine erste EP „Kunst ist Krieg“ 2007 war innerhalb von einer Woche ausverkauft. Anfang 2008 erschien dann sein erstes Album „Feuer Frei“ welches es in den Deutschen Alternative Charts auf Platz 8 schaffte. Im September 2008 kam dann die limitierte EP „Katharis“ auf den Markt, die auch bis dato die aktuellste Veröffentlichung von Thomas Rainer ist. Seinen Stil ordnet er selber in das Industrial/ Techno – Genre ein. Bis auf einen Song, den er zu dem Soundtrack des Filmes SAW IV beigesteuert hat, sind alle seine Texte auf Deutsch.

KRYPTERIA

Die New Age-/Metal-Band Krypteria wurde 2003 als Musical-Projekt gegründet und veröffentlichten im gleichen Jahr auch schon ihr erstes Album. Anfang 2005 kam die Sängerin Ji-In Cho mit ins Boot und die Band wurde als Rockband neu zusammengestellt. Sie spielten als Support von Deep Purple und gingen mit Subway To Sally auf Tour. Ihr letztes Album „Bloodangel’s Cry“ erschien 2007. Es ist eine düsterere Mischung aus Rock, Metal und Gothic. Pünktlich zur Festivalsaison 2009, werden sie ihr neues Album auf den Markt bringen und unter anderem auf dem M’ERA LUNA Festival präsentieren.

JESUS ON EXTASY

Als der Sänger und Pianist Dorian Deveraux und Gitarrist Chai die Band Jesus on Extasy 2005 in Bochum gründeten, hatten sie sich nicht weniger auf die Fahnen geschrieben, als die Revolutionierung eines Genres, das sich verbraucht hatte. Industrial, ursprünglich die Musik des Maschinenzeitalters war ihrer Ansicht nach mit dem Ende der Schwerindustrie Makulatur. Mit gleichermaßen eingängigen und eigenständigen Songs wie „Assassinate Me“ oder dem gelungenen Chameleons-Cover „2nd Skin“ gelang es Jesus on Exstasy die Tanzflächen im Sturm zu erobern. Eine gleichermaßen energetische wie optisch ansprechende Performance sorgte für einen weiteren Popularitätsschub. Jesus on Extasy führen scheinbar Widersprüchliches schlüssig zusammen und servieren das spannungsreiche Ergebnis mit einer reizvollen Portion Glamour als Sahnehäubchen. Mit einem starken Album wie „Beloved Enemy“ im Rücken dürfte diese Band auch 2009 nicht zu stoppen sein. Die post-industrielle Musikrevolution ist in vollem Gange…

LOLA ANGST

Absolut unkonventionell, was Alexandar Goldmann und Reiner Schirner da produzieren. Allein ihr Flagschiff Lola, ihr Aushängeschild, der Dreh- und Angelpunkt der Band, erleuchtet lodernd aus dem Schatten der Norm. Bei Lola handelt es sich um eine Kirchenorgel der besonderen Art: Anstatt lobpreisende Kirchentöne zu erzeugen treibt Lola Synthesizer und Drummachine an und spuckt meterhohe Feuerfontänen. Goldmann bedient die stattliche Dame mit Händen und Füßen und sorgt zusätzlich mit provokanten, abstrakten Texten für den Gesang. Die ohnehin beeindruckende Live-Show wird durch zwei anmutige russische Ballerinas abgerundet. Lola Angst wissen mit ihrem tanzbaren Electronic Body Punk sowohl die Electro-Clash-Club-Szene als auch Dark-Electro-Fans zu begeistern. Live gelingt es ihnen, sogar Genre-Muffel von ihrer Qualität zu überzeugen. Diese Band ist uneingeschränkt sehenswert und sollte von jedem M’ERA LUNA Besucher angeschaut werden.

SCREAM SILENCE

Die europaweite Anerkennung der deutschen Gothic-Szene wäre nicht auf ihrem hohem Niveau, gäbe es da nicht Bands wie Scream Silence. Vom Tage ihres Eintritts in die Szene im Jahr 1998 an, entwickelte die Band kontinuierlich ein hochwertiges Stück Musikgeschichte nach dem anderen. Gleich ihr Debut-Album „To Die for“ fand große Anerkennung bei den großen Musikmagazinen der Szene. „The 2nd“ fand zwei Jahre später direkt den Weg in alle wichtigen Charts Europas. Heute hat die Band ihr eigenes Label (Plainsong Records), unter dem auch ihr mittlerweile siebtes Album „Apathology“ erschienen ist. Unter eigener Flagge ist Scream Silence den eingeschlagenen Weg weitergegangen, um noch konsequenter die eigenen Ideen umzusetzen. Die Fans danken es ihnen und haben beim diesjährigen M’ERA LUNA Festival die Möglichkeit, ihrer Freude lautstark Ausdruck zu verleihen.

NO MORE

Vom frühen Post-Punk & (No) Wave zum Dark Underground, vom EBM über Techno zum Electroclash – und wieder zurück! Wenn es einen Song gibt, der die Bezeichnung Kult-Klassiker verdient hat, ist es „Suicide Commando“ von No More. Nach 22 Jahren ist die legendäre Kieler Band wieder zurück! Ende 2006 veröffentlichten No More mit „Remake / remodel“ eine Doppel-CD, die nicht nur die verschiedenen Versionen und Remixe von „Suicide Commando“ enthielt, sondern auch neue Songs und Mash-Ups. Frei vom Zwang jedweder Szenen, Genres und Erwartungen ist dieses Album die unautorisierte Biographie der Band. Auf die Frage, welche Art von Musik, welches Genre denn No More heute zuzurechnen sind, antwortet die Band: „Wenn wir diese vielzitierte Schublade für uns benennen sollten, wäre es definitiv Post-Punk-Proto-Electronica-Kraut-Glam. Wir nehmen Songs aus jeder No More-Phase, sowie neue Songs und drehen sie dann gemeinsam durch den Zeitwolf. Und heraus kommt großartiger, tanzbarer, rhythmischer Lärm, Pop halt.“

HEIMATAERDE

Ursprünglich war Heimataerde als reines Studioprojekt geplant. In den ersten drei Jahren entstanden vier international äußerst erfolgreiche Tonträger. Kein Wunder, dass die Fans immer lauter nach einer Live-Performance von Heimataerde schrien. Diesem Druck gaben die Musiker schließlich nach und der erste Live-Auftritt erfolgte 2007 im Rahmen des Wave Gotik Treffen in Leipzig. Seither stieg die Nachfrage nach Konzerten der Band rasant an. Mit ihren Auftritten sind Heimataerde mittlerweile auf den großen europäischen Festivals begeistert aufgenommen worden und haben das Publikum in den Bann ihrer Kreuzritter-Oper gezogen. Die Presse ordnet diesen bisher noch nie da gewesenen Musikstil in die neu geschaffene Sparte „Industrial / Medieval“ ein. Eingängige und cluborientierte Beats kombiniert mit mittelalterlich anmutenden Klängen ummanteln die Mystik, die auf den Alben des Projekts von dem untoten Tempelritter Ashlar handelt.

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