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Caro Emerald präsentiert: „Drum Rolls & Heart Breaks“

Mittwoch, 14. November 2012 | By | Category: Neue Alben

Das Doppel-CD Pack mit der Musik, die Caro Emerald und ihr Produzententeam zu den Hits des mehrfach ausgezeichneten Platin-Albums „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor“ inspirierte!

Mit Songs von Caro Emerald, Eartha Kitt, The Andrews Sisters, Billy Holliday, Gene Krupa, Della Reese und vielen mehr.

Drum Rolls & Heart Breaks

Drum Rolls & Heart Breaks

Man stelle sich vor, Musikliebhaber sitzen zusammen und wollen einer Generation huldigen – kein einfaches Unterfangen. Es gilt, aus einer Reihe von zerbrechlichen Vinyls und empfindlichsten Erstpressungen von CDs nach Songs und Interpreten zu suchen, die die Swing-Ära widerspiegeln und die es sich unsterblich zu machen lohnt. Diese kleinen Geschichtsgüter sollen von der eingestaubten Platte ihren Weg auf die kleine, unendlich abspielbare Scheibe finden.

Mit viel Liebe wurden Interpreten und Arrangeure zusammengesucht, die für das Team um Caro Emerald und ganze Generationen große Wichtigkeit besitzen.

So zum Beispiel Künstler wir Xavier Cugat.  Der Spanier inspirierte mit seinem Latin-Sound eine ganze Generation und schaffte so in der Geburtsstunde des Swing eine Plattform für Starlets wie Abbe Lane. Sein Beitrag „Green Eyes“, im Original geschrieben in seiner Muttersprache mit dem Titel „Aquellos Ojos Verdes“ spiegelt die Ausgeglichenheit wieder, die zu der Zeit im Nachtleben herrschte.
Jimmy Dorsey, der mit genau diesem Song einen Hit verbuchen konnte, ist hier mit dem Lied „Man It´s  Groovy“ vertreten – unterstützt von Helen O´Connell, einer der Schützlinge von Caro´s Produzenten David Schreurs.

Manche schaffen es, ihre Konkurrenz ausnahmslos abzuhängen. So auch Gene Krupa. Er beeinflusste eine Bewegung, die ihn Zweifels ohne zu einem der Größten seiner Zeit erklärte. Er war der erste, der ein komplettes Drumset nutzte während seiner Performances und der Songs wie den von Trompeter Roy Eldridge geschriebenen „Drum Boogie“ populär machte. Stan Kenton, Anita O´Day, Della Reese und viele mehr geben einen Einblick in die Welt der Big Bands und deren raffinierten und beständigen Arrangements, die jedem seinen Part sichern.

Das Mexikanische Ausnahmetalent Perez Prado war Bandleader, Autor, Komponist, Arrangeur und Schauspieler. Während seiner erstaunlichen RCA Karriere feierte man ihn für „Cherry Pink and Apple Blossom White“. Die eigentliche Cleverness des Mannes aber, wird in seiner Live-Version von „Mambo No 5“ offensichtlich. Später ein Hit von Lou Bega, hier im Original eine Offenbarung an das Orchester, der musikalischen Revolution in ihrer Mitte zu folgen.

Oft kopiert doch nie erreicht, sind sie gleich mit zwei Songs vertreten. Mit „Aurora“ und ihrem Nummer-Eins-Hit „Pistol Packin´ Mama“ mit Bing Crosby, zeigt das erfolgreichste Trio der Decca Records, die Andrews Sisters, ihren eigenen Sound, der bis heute begeistert. Vermischt mit einer Prise Doris Day und Les Brown,  der Stimme von Sarah „Sassy“ Vaughan und dem Sound von Django Reinhardt´s Gitarre empfiehlt sich hier eine Ära von Superstars.

Miss Billie Holiday, ein Vorbild für Generationen, unter anderem auch für Caro´s „Back It Up“, steuert „Pennies In Heaven“ bei und die samtweiche Stimme von Dean Martin erinnert mit „Sway“ an eine unnachahmliche Karriere.

Diese 34 Songs auf zwei CD‘s spiegeln eine Vergangenheit wieder, die es sich aufleben zu lassen lohnt. Legenden von Musikern, die in den kleinen Clubs begannen, Lieder, die bis heute kein bisschen an Wichtigkeit und Charme verloren haben und eine musikalische Ära, die bis heute als Inspiration von Generationen dient.

Quelle: Berlinieros

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