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Hollie Cook – 60s-Pop meets Reggae: Solodebüt der englischen Sängerin (Ex-Slits)

Freitag, 20. Mai 2011 | By | Category: Neue Alben

Nennen wir es Tropical Pop, mit dem uns Hollie Cook auf ihrem selbst betitelten Debüt verwöhnt. Man könnte auch Reggae dazu sagen, doch das wäre schade für die, die Reggae nicht mögen. Denn Hollie Cook macht eigentlich Popmusik, ihre Songs haben viel vom offensiven Charme der Girlgroups der 60er-Jahre.

Hollie Cook

Hollie Cook

Und genau das ist Cooks Geheimnis: Die in London lebende Sängerin verbindet die Lässigkeit und Verträumtheit des Reggaes mit der emotionalen Verzweiflung eines Teenagers, der sich grad Hals über Kopf verliebt hat. Deutlich wird das bei der Coverversion des Shangri-Las-Songs „(Remember) Walkin’ In The Sand„, dessen lebensmüde Depression Cook mit sehr viel Hoffnung füllt.

Hollie Cook wuchs in einem musikalischen Haushalt auf: Ihr Vater ist der Sex-Pistols-Drummer Paul Cook, in ihrer Jugend hörte sie Bolan, Bowie und The Cure. Und natürlich Reggae. Von 2006 bis 2010 war Cook Keyboarderin und zweite Sängerin der Slits, des weiteren sang sie mit Jamie T, Ian Brown und auf „Milk And Honey„, dem Reggae-Underground-Hit von Prince Fatty. Der hat „Hollie Cook“ auch produziert.

http://www.holliecook.com

Quelle: Indigo

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