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Linda Teodosiu – Under Pressure VÖ: 04.09.09

Mittwoch, 2. September 2009 | By | Category: Neue Alben

Ihr Charme ist umwerfend, sie sieht blendend aus und ihre Stimme ist ein Ereignis: Linda Teodosiu hat von Natur aus, was aus einer Sängerin einen Star macht.

Linda-Teodosiu - Foto Credit: Jens Koch

Linda-Teodosiu - Credit: Jens Koch

Mit atemberaubendem Talent und jugendlichem Selbstbewusstsein hat der blonde Wirbelwind während der Teilnahme an der fünften Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ Deutschlands Popelite derart beeindruckt, dass man sich darum reißt, mit der 17-jährigen arbeiten zu dürfen. Selbst der sonst eher zurückhaltende Xavier Naidoo war persönlich am Apparat, um Linda seinen Respekt auszusprechen.

Obwohl also schon seit letztem Jahr die Telefone nicht mehr still stehen, hat Linda Teodosiu sich die Zeit genommen ins Studio zu gehen und ein Album zu machen, dass stimmig ist und zu ihr passt. „Ein Schnellschuss kam für mich nicht in Frage. Ich wollte einen Sound, hinter dem ich voll und ganz stehen kann“, erklärt die junge Künstlerin. Über ein halbes Jahr arbeitete sie mit Größen wie Pete Kirtley & Snowflakers (u.a. Monrose, No Angels) an ihrem Debüt und brachte sich dabei auch als Songwriterin ein: „Die Arbeit im Studio war wirklich super. Ich konnte so viel lernen – und dass es meine Songideen wirklich auf das Album geschafft haben, macht mich wahnsinnig stolz.“ Das Ergebnis spricht für sich: 14 energiegeladene Songs auf höchstem musikalischen Niveau.

Gleich die erste Single „Love Sux“ übertrifft die Erwartungen mit Leichtigkeit und verschmilzt edgy Popbeats mit einer Prise Elektro und souveränen Gesang mit ungestümer Leidenschaft. Ein unerhörter Mix, der sowohl Lindas Können als auch ihrer Persönlichkeit gerecht wird. Neben „Love Sux“, der frechen Kampfansage an untreue Jungs, beweist z.B. auch die clubbige 2. Single „Reprogram My Heart“ (VÖ 14.08.09), dass man nicht jenseits des großen Teichs geboren sein muss, um modern und extrem cool klingen zu können.

Es ist vielmehr eine Frage des Talents und der Inspiration: mit Eltern, die als Sängerin bzw. Saxophonist erfolgreich sind, einem Akkordeon-Weltmeister als Onkel und einem Klavier und Orgel spielenden Großvater, hätte Linda schon deutlich aus der Art schlagen müssen, um nicht musikalisch hochbegabt zu sein. Kein Wunder also, dass das zierliche Mädchen mit dem ansteckenden Lächeln auf eigenen Wunsch schon mit fünf das erste Mal auf der Bühne steht. „Ich habe meinen Vater bekniet, dass er mich vor Publikum singen lässt. Also hat er mir einen Auftritt im Phantasialand verschafft, bei dem ich einen Song aus Walt Disney’s Aladdin gesungen habe. Ich habe wirklich lange geübt, meine Performance vor dem Spiegel einstudiert und war dann vor dem Auftritt richtig aufgeregt. Was, wenn ich stolpere oder den Text vergesse? Ich wollte eben schon immer mein Bestes geben“, erinnert sie sich lachend.

Damals ist alles glatt gegangen und das unbeschreibliche Gefühl Menschen mit ihrer Stimme bewegen zu können, hat Linda nicht mehr losgelassen. Sie lernt Klavier spielen, singt in der Schulband und in der Band ihres Vaters. Und zusammen mit ihm steht sie später mit Stars wie Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Johnny Logan, Chris de Burgh oder Jessica Simpson auf der Bühne. Ende 2008 ist sie dann selbst der Star: unterstützt von einem 80-köpfigen Philharmonie-Orchester stellt sie ihre außergewöhnliche Stimmgewalt unter Beweis und berührt mit Songs von Whitney Houston und Celine Dion in Köln mehr als 4.000 begeisterte Zuschauer. „Da haben mir die Knie aber ganz schön gezittert. Wenn man mit einem so großen Orchester singt, darf man sich wirklich keinen einzigen Fehler erlauben. Aber es war einfach nur traumhaft!“

Da ahnte sie noch nicht, dass ein noch größerer Traum wahr werden würde: im Mai durfte Linda die unvergleichliche Beyoncé Knowles auf ihrer Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz für vier Shows als Support-Act begleiten. Eine Ehre – und gleichzeitig eine riesige Herausforderung. Nicht nur ist Beyoncé die Diva des R&B schlechthin und hat mit Destiny’s Child schon alles erreicht, wovon junge Sängerinnen nur träumen können – Beyoncés Publikum ist auch äußerst anspruchsvoll. Aber Linda Teodosius starke Performance, ihre Erfahrung und ihre enorme Ausstrahlung ließen sie auch diesmal nicht im Stich: die ausverkauften Hallen tosten, verlangten sogar Zugaben und Beyoncé selbst ließ es sich nicht nehmen, Linda backstage zu treffen, um ihr persönlich zu gratulieren und für die Eröffnung der Shows zu danken.

Schillernder und aufregender kann der Startschuss für eine Solokarriere eigentlich gar nicht ausfallen – und trotzdem hat Linda, ganz bodenständig, neben der Musik zunächst mal ihr Abitur gemacht. „Manchmal war es echt anstrengend“, gibt sie zu. „Dann fuhr ich direkt nach der Schule ins Studio, habe bis spät abends gesungen und musste am nächsten Tag trotzdem um halb sieben aufstehen, um pünktlich im Unterricht zu sitzen.“ Aber das ging in Ordnung, denn Kraft und Rückhalt für solche Belastungen findet sie bei ihrer Familie und ihren Freunden. Die haben viel Verständnis für Lindas engen Terminkalender, der bald sogar noch voller wird, obwohl Linda den Schulabschluss mittlerweile mit Bravour bestanden hat.

Denn jetzt ist es endlich soweit: Lindas Debütalbum „Under Pressure“, in das sie soviel Herzblut gesteckt hat, wird am 28.08.09 veröffentlicht. „Klar habe ich nicht viel Freizeit, aber dafür freue ich mich umso mehr, wenn ich mit meiner besten Freundin einfach nur mal im Café sitzen und quatschen kann.“ Da ist sie dann ein ganz normaler Teenager, der auch mal unsicher ist; sich Gedanken darüber macht, was andere über ihn denken und sich Kritik vielleicht einen Tick zu sehr zu Herzen nimmt. Verblüffend, wenn man diese selbstsichere, fast glamouröse junge Dame schon mal live auf der Bühne gesehen hat. Dafür hat Linda aber eine einfache Erklärung: „Die Bühne ist mein zweites Zuhause. Dort bin ich sicher und alles fühlt sich einfach richtig an.“ Wer sie einmal gehört und gesehen hat, weiß genau was sie damit meint.

http://www.linda-teodosiu.com/

Quelle: Sony Music

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