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Marsmobil – The Other Side EP – VÖ: 11.12.09

Donnerstag, 26. November 2009 | By | Category: Neue Alben

Entdecke THE OTHER SIDE von MARSMOBIL! The Other Side EP ist ein Vorgeschmack auf das lang erwartete neue Album von MARSMOBIL “(Why Don’t You Take) The Other Side?”

ROBERTO DI GIOIA, Mastermind hinter MARSMOBIL, liefert uns mit The Other Side EP erste Einblicke in die fantastische neue musikalische Welt von MARSMOBIL’s bevorstehendem Album welches im Februar 2010 auf Compost Records erscheinen wird.

Marsmobil

Marsmobil

Mit mehr eingängigen Songs als je zuvor und starker Verbindung zu dem Pop, Rock und Psychedelica-Sound der 60er Jahre, konzentrierten sich MARSMOBIL’s Schaffensprozesse neu und es entstand ein auf Roberto’s aussergewöhnlichem Geschick als Songwriter, Arranger und Multi-Instrumentalist basierendes Album mit großem Ausmaß.

Beinahe jedes Instrument, angefangen bei der Antonelli Kinderorgel (er fing mit fünf Jahren an zu spielen) über Mellotron, Schlagzeug, Bass, Piano, Orgeln, akustischer und elektronischer Gitarre, Sitar, Percussions, Glockenspiel, Marimba, Cello und sogar einer Blues Harfe, wurde von Roberto eigenständig eingespielt, weshalb ihn auch schon seit seiner Kindheit der Ruf als musikalisches Wunderkind begleitet.
MIt diesem Talent gesegnet, spielte er schon im Alter von 19 – kurz nachdem er die Schule verlassen hatte – für große Musiker wie ART FARMER, WOODY SHAW, JOHNNY GRIFFIN, JAMES MOODY, MEL LEWIS, BUSTER WILLIAMS.

Einladungen um in den USA zu spielen ließen nicht lange auf sich warten und mit weniger als 20 Jahren war ROBERTO DI GIOIA schon ein bekannter Name in der Jazz Szene. Ab diesem Zeitpunkt führte ihn sein Weg über die Jahre hinweg rund um den Globus auf Tour mit den verschiedensten Musikern sowie durch musikalische Welten von Jazz, Indie Rock – er arbeitete mit THE NOTWIST an ihrem einzigartigem Neon Golden Album – über Electronic – für CONSOLE, PETER KRUDER (von KRUDER & DORFMEISTER) bis hin zu DJ HELLs aktuellem Album -und bis hin zum Pop – mit Superstars wie UDO LINDENBERG und MAX HERRE. Sogar CHARLIE WATTS von den ROLLING STONES wurde auf ihn aufmerksam und lud ihn höchstpersönlich ein, bei den Aufnahmesessions zu dem Tribute Album Music Of The Rolling Stones mitzuwirken.
Während der Zusammenarbeit mit anderen Musikern und den Reisen durch die gesamte musikalische Welt, rief Roberto sein eigenes Projekt ins Leben: MARSMOBIL. Nach und nach entwickelte sich MARSMOBIL vom überwiegend Acid Jazz inspirierten Album Strange World (ACT) und den ersten Ausflügen in den Pop Bereich mit dem gefeierten Longplayer Minx (Compost), zum nun bald folgenden, ausgereiften und reinen Pop Album (Why Don’t You Take) The Other Side?.
Bevor dieses allerdings released wird, offenbart uns The Other Side EP bereits einen Einblick in die neue Welt von MARSMOBIL und reflektiert das Konzept und die Musik die das ganze Projekt vorangetrieben hat in äußerst angemessener Weise. Die EP präsentiert sich wie eine kleine Version des eigentlichen Albums – introvertiert und mit einem großem Anteil an intimen und persönlichen Songs.

Der Opener der EP ist die fantastische Radio Single Ordinary Boy die mit ihrer wunderschönen Hook-Line und positven Vibes Lust darauf macht, tiefer in THE OTHER SIDE einzutauchen. Der Track nimmt seine Inspiration aus den Dingen die wir beim Hören am wenigsten erwarten. Von unseren negativen Seiten, den nicht ganz so einzigartigen Eigenschaften, aus den Dingen die wir an uns selbst nicht schätzen – oder einfach gesagt: Unserer anderen Seite. Wir alle sind mehr oder weniger nur gewöhnliche Frauen und Männer – warum also nicht das Unausweichliche akzeptieren und es in etwas Positives verwandeln: Yes we are!

Nach Ordinary Boy folgt ein weiterer Radio Edit (eigentlich eher eine Radio Version aufgrund seines dritten Vers der nur auf der EP zu finden ist) der als Titelsong bezeichnet werden kann: Patience. Der Track könnte sowohl als Intro wie aber auch als Outro für das Album dienen, da dessen erster Vers und Vers eins des Albums die Frage aufwerfen, die das ganze Projekt prägt: (Why Don’t You Take) The Other Side?
Im Vergleich zu dem restlichen Album ist Ordinary Boy weniger am Songwriting orientiert und – obwohl nich gesampled sondern eigens eingespielt – Loop-basierender als die restlichen Tracks. Mit den sich wiederholenden Strukturen lässt er sich nahtlos in die Riege von Roberto’s letzten Arbeiten für DJ HELL, PETER KRUDER und CHRISTIAN PROMMER einreihen. Offensichtlich eine von vielen weiteren Seiten von MARSMOBIL. Demzufolge ist es keine Überraschung das genau dieser Song die Aufmerksamkeit von HELL (Zitat: “This track is more than slamming. Got it from Pepe in Miami, congrats!”) sowie MICHAEL MAYER (KOMPAKT) und AKSEL SCHAUFLER aka SUPERPITCHER auf sich zog, die widerum sofort entschieden ihren eigenen Remix unter deren Synonym SUPERMAYER zu fertigen, welcher im Januar bei KOMPAKT erscheinen wird. Eine Geschichte, fast schon zu gut um wahr zu sein, da Patience auch tatsächlich Tribut an einen weiteren KOMPAKT Mitbegründer und Legende zollt: WOLFGANG VOIGT.
Folgendes hat sich zugetragen: Während einer Recordingsession in PETER KRUDER Studios in Wien, bereitete Roberto – bekennender Koch – ein Essen für PETER KRUDER und CHRISTIAN PROMMER – bekennende Gourmets, die sich gerade auf einen DJ Gig am selben Abend vorbereiteten – zu. Beide DJs spielten sich gegenseitig Tracks vor, während Roberto das Essen in der Küche vorbereitete. Plötzlich zog ein Track die Aufmerksamkeit Robertos auf sich: Geduld (engl.: Patience). Dieser wurde von WOLFGANG VOIGT unter FREILAND – einem seiner zahlreichen Aliases – eine Weile zuvor auf einer der KOMPAKT Compilations veröffentlicht.

Roberto verliebte sich sofort in den Song und obwohl er nicht wusste von wem dieser stammte fing er noch an Ort und Stelle an auf einer Papier Serviette, basierend auf dem Grundgerüst des Tracks seine eigene und neue Songidee zu skizzieren. Während die Drei einige Wochen später an einer längeren Version arbeiteten, war es wieder ein KOMPAKT Artist der sie erneut inspirierte: SUPERMAYER. Deren Remix für Rufus Wainwright’s Tiergarten diente als Blaupause für das Zusammenspiel von Vocals und instrumentellen Parts in der langen Version von Patience. Daher war Roberto mehr als erfreut als er hörte, dass KOMPAKT Interesse zeigte den Kreis der Referenzen und Cross-Referenzen mit ihrem eigenen Mix zu komplettieren.

Der darauf folgende Track der EP Cry For A Day, den Roberto als einen seiner Lieblingssongs bezeichnet, könnte mit seinem sich konstant aufbauenden und repetativen Vers mit den Worten “A day of love” fast schon als ein Gebet dienen.

Im Gegensatz zu diesen drei Songs, welche entweder spezielle Radio Versionen – oder im Fall von Cry For A Day die Originalversion aus dem Album – sind, besteht der zweite Teil der EP aus exklusiven Songs die nicht auf dem Album zu finden sind, dennoch aber ansatzlos dort hinein passen würden.

Grassland And Pastures ist mit Abstand der psychiadelischste Track der während den Aufnahmen zu (Why Don’t You Take) The Other Side? entstand. Er verbindet offensichtlich geradlinig Sid Barrett, Julian Cope (mit dem Roberto eine starke Zuneigung zu dem deutschen Kraut Rock der 70er teilt, was sich übrigens nachweislich auf dem kommenden Black Album welches mit den ersten 1000 Kopien des Albums einher kommt, hören lässt) mit der Gegenwart. Er basiert auf einem Gedicht, das Roberto einst über einen Traum schrieb indem ein Mann von Pferden und Kühen umarmt wird und der von der Kommunikation zwischen Menschen und auf dem Kopf schwimmender Fische handelte.

Run ist ein weiterer introvertierter und langsamer Track, der ausgehend von dem Independent Schauspieler / Regisseur / Musiker / Ikone Vincent Gallo inspiriert wurde und von einem Mädchen handelt, welches der Liebe entflieht.

Den Abschluss der EP bildet ein großartiger Folk-Psychedelica Song: David D. Er erzählt von einem jungen Nichtsnutz der in seinem Bett liegend der 50jährigen Liebhaberin von seinen Tagträumen erzählt, während sie Kaffe zubereitet.

http://www.myspace.com/marsmobil

Quelle: MPN

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