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Red Circuit – Homeland – VÖ: 28.08.09

Mittwoch, 19. August 2009 | By | Category: Neue Alben

Progressive Metal aus Deutschland haftet fast immer ein Negativ-Image an. Was weder Bands noch Musikern gerecht wird. RED CIRCUIT aus dem Großraum Mainz/Wiesbaden sind alles andere als einfallslose Akteure die im Windschatten von DREAM THEATER und Co. etwas vom Ruhm abbekommen wollen.

Red Circuit

Red Circuit

Hinter RED CIRCUIT stehen über Jahre erprobte Musiker die ihre eigenen musikalischen Visionen umsetzten und dabei eine Kreativität an den Tag legen, die einen förmlich umbläst. Auf ihrem zweiten Album „Homeland“ agiert das Quintett erdiger, explosiver und wesentlich rifforientierter als auf dem Vorgänger, der eine Mischung aus vielschichtigen Rhythmen, tiefmelodischen Gesängen, atmosphärischen Soundlandschaften und deutlich mehr elektronischen Spielereien war. Das Debütalbum „Trance State“ aus dem Jahre 2006 überzeugte Fans wie Kritiker gleichermaßen und bildet im Nachhinein gesehen ein tolles Fundament für den Nachfolger „Homeland“, das auch die letzten Zweifel beseitigt: Red Circuit sind ein musikalisches Kreativmonster und servieren einen magischen Mix aus progressiven Rockelementen und anspruchsvollem Power Metal.

Die 2006 gegründete Band wird angeführt von Markus Teske (Keyboards, ex-Sheela), der sich als Produzent und Toningenieur von z. B. Symphony X, Neal Morse, Ian Parry’s Consortium Project, Saga oder Vanden Plas einen exzellenten Ruf erworben hat. Im Verbund mit Ausnahmesänger Chity Somapala (ex-Firewind, ex-Avalon, Faro, Civilization One,….), Chris Moser (Gitarre), Thomas Schmitt (Bass) und Andy Klein (Schlagzeug) hat sich RED CIRCUIT 2009 neu formiert um dem Kreativitätsdrang freien Lauf zu lassen. Markus Teske hat mit seinem Freund und Kollegen Andy Kuntz (Vanden Plas, Abydos) in seinem eigenen Bazement Studio in Hünstetten bei Frankfurt zehn neue Songs komponiert, getextet und auch produziert. Andy Kuntz ist ein nicht unwesentlicher Faktor im musikalischen Kosmos des Red Circuit Sounds. Sein Input bei „Homeland“ umfasst nicht nur Zweistimmen, sondern auch Vocaleffekte und andere Performance Einlagen, die die Songs abrunden.

„Homeland“ ist trotz dreijährigem Abstand zum Debütalbum kein Neuanfang, sondern ein kompaktes, vielseitiges Album mit musikalischen Berührungspunkten Richtung Erstling. Das Album ist ein unverwässerter Prog-Power Brecher, energiegeladen, abwechslungsreich arrangiert, bissig und unberechenbar.

Titelliste:
01. Homeland 4:49
02. The World Forgotten Sons 4:43
03. Sun Of Utopia 4:48
04. Through The Eyes Of A Child 4:46
05. Absinth 5:07
06. Fall In The Skies 4:29
07. Healing Waters 4:40
08. Canonize Your Sins 4:22
09. See The Light 3:56
10. You Can Sleep While You’re Dead 3:56

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