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Rodrigo Leão – „A Mae“ – VÖ: 21.05.2010

Samstag, 15. Mai 2010 | By | Category: Neue Alben

Rodrigo Leão ist einer der berühmtesten zeitgenössischen Komponisten Portugals, sowohl in seiner Heimat als auch in der internationalen Musikwelt. Seine Musik ist um die ganze Welt gegangen und wurde rund um den Globus bejubelt: nicht nur in Europa, sondern auch im Fernen Osten oder in Amerika. Darum liegt es auch nahe, dass Rodrigo mit seinem jüngsten Album „A Mãe“ („Die Mutter“) quasi ein Reisetagebuch präsentiert: „Dieses Album ist an vielen verschiedenen Orten entstanden“, erklärt Rodrigo.

Rodrigo Leão (c) Pedro Claudio

Rodrigo Leão (c) Pedro Claudio

„In Goa, New York, Spanien, Italien und auch in Portugal. Die Stücke entstanden quasi auf der Reise. Dadurch öffneten sich verschiedene Fenster zur Welt und ich konnte neue Sichtweisen und Emotionen erkunden. Rodrigo Leão erzählt, dass zu seinem Reisegepäck stets ein Paar Kopfhörer, ein Laptop und ein kleines Keyboard gehörten, mit deren Hilfe er die Geschichten komponierte, die nun auf diesem neuen Album zu hören sind, das er selbst als »eher introvertiert, nostalgisch und melancholisch“ beschreibt. „Obwohl es auch einige recht fröhliche Melodien enthält, ist es doch ein Werk, für das ich mich vor allem in mich selbst versenkt habe.

In Liedern wie „Vida Tão Estranha“, „Histórias“, „Segredos“, „Canciones Negras“ oder „A Corda“ verbindet dieses Album das Grundgefühl der Popmusik mit ausgefeilten Arrangements und glänzt darüber hinaus mit einigen Auftritten von Gaststars wie Stuart A. Staples von den Tindersticks, Neil Hannon von Divine Comedy oder Melingo, dem neuen Stern am Tangohimmel. Nicht zu vergessen das Cinema Ensemble, in dem Rodrigo so illustre Namen versammelt hat wie Celina da Piedade, Ana Vieira, Viviena Toupikova, Marco Pereira, Bruno Silva, Luís Aires und Luís San Payo.

Bereits früher hat Rodrigo mit Beth Gibbons von Portishead oder Ryuichi Sakamoto zusammengearbeitet, beide große Bewunderer seiner Kunst, und mit seinen neuen Gastmusikern geht er auf „A Mãe“ einen ähnlichen Weg. Dieses Album entstand kurz nach dem Tod von Rodrigos Mutter und ist geprägt von tiefen Gefühlen und Emotionen. Nicht zuletzt darum ist es wohl das bislang persönlichste Album von Rodrigo Leão, doch gleichzeitig erzählt es von universellen Gefühlen, die für jeden Menschen eine Bedeutung haben.

Konzerte:

02.10.10           Lörrach, Burghof

05.10.10           München, Ampere

06.10.10           Bonn, Harmonie

09.10.10           Berlin, Passionskirche

http://www.myspace.com/rodrigoleo

Quelle: Sony Music

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