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TAKING DAWN – „Time To Burn“ VÖ: 26.02.2010

Mittwoch, 13. Januar 2010 | By | Category: Neue Alben

Wer auf 80s Hard Rock gepaart mit schreddernden Gitarren und großen Melodien steht wird um TAKING DAWN nicht umhinkommen! Die Jungs aus Las Vegas waren zwar in den 80ern noch kaum geboren, fühlen sich aber in dieser Ära zu Hause und sind musikalisch dort verwurzelt. Ihr Debut „Time To Burn“ erscheint nun endlich am 26. Februar 2010 und wird sich Euch in die Ohren brennen – versprochen!

Taking-Dawn

Taking-Dawn

Im grellen von Glitter und Glamour erleuchteten Großstadtlicht Las Vegas‘ wuchsen die Mitglieder von TAKING DAWN heran und entwickelten sich zu dem, was sie heute sind: Eine tickende Rock‘n’Roll Zeitbombe, die jeden Moment droht vor einem nichtsahnenden Publikum zu explodieren. Die erste Eruption wird im Frühjahr 2010 erfolgen, wenn das Debütalbum von TAKING DAWNTime To Burn“ auf Roadrunner Records erscheint.

„We’ve spent our whole lives in Las Vegas and we’re the only people from Las Vegas who didn’t turn into smack dealers,“ erklärt Sänger und Gitarrist Chris Babbitt mit seinem unverkennbaren Humor. Babbitt und Gitarrist Mikey Cross wurden beide im selben Krankenhaus geboren und sogar vom selben Arzt zur Welt gebracht.

Es scheint, als standen schon von Beginn an die Sterne gut und man kann wohl fast von einer schicksalhaften Fügung sprechen – ein Zeichen, dass die beiden eine gemeinsame Band gründen mussten. Babbitt erinnert sich: „Alan and I met sophomore year in high school when I started playing guitar.

I met Mike senior year, after I had been trying to put a band together for many years and it finally happened when we were 21.“ Fast versehentlich fand sich Babbitt schließlich in der Frontmannrolle wieder, was sich später als glücklichen Zufall herausstellte: „No one could sing so I was going to have to step it up. Everyone sucked and I happened to suck less,“ bemerkt er mit einem trockenen Lächeln.

Taking-Dawn

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Des weiteren arbeiteten Babbitt und Cross zusammen als Security im Hard Rock Hotel, wodurch sie permanent vom Rock ’n‘ Roll Flair umgeben waren. Durch diesen harten, aber auch aufregenden Job fand sich das Duo plötzlich als Star-Securityguards in der Reality TV Show Rehab wieder. Über seine Rolle in der Show muss Babbitt selbst lachen und beschreibt sie folgendermaßen. „I save a lot of lives, kick a lot of ass!“
Einen anderen Weg für die Jungs von TAKING DAWN „Ärsche zu treten“ haben sie in ihrer Band gefunden. „All the glitz and being immersed by constant vice has steered us in the other direction,“ gibt Babbitt zu verstehen. „We don’t drink a lot, smoke or do drugs. We’re just about the music and the girls that come with it!“ Die meisten Mitglieder der Band wurden erst geboren als Guns N‘ Roses den Sunset Strip in LA auseinandernahmen und entwickelten bei TAKING DAWN direkt von kleinauf ihre Hingabe und Leidenschaft zum Rock n‘ Roll.

Chris‘ Dad war ein Rocker und Hippie und somit war sein Sohn prädestiniert für ein Leben, in dem er Bands wie Black Sabbath und Deep Purple schätzen lernte. „He played Sabbath while he vacuumed around my crib. When I got picked up from kindergarten, he’d ask me what track was playing,“ erinnert er sich. Babbitt lernte früh den Rock zu lieben – dies nahm er mit in seine Twenzeit und somit in seine lokale Szene. „Las Vegas is represented by The Killers and Panic At The Disco. There is no real rock ‚face‘ here anymore. Slaughter was the last rock band, so I feel like we have a lot to carry on that end, as a rock band, to bring attention to the scene.“
Auch wenn TAKING DAWN keinswegs ein 80s Glam Metal rip-off sind, wurden sie gewissermaßen durch diese Ära inspiriert und haben diesen Sound als Grundstock genommen, um ihm ein Update zu bescheren und ihn gänzlich zu modernisierten, indem sie schreddernden Gitarren mit ohrenbetäubenden Soli und großen Melodien vereinen. „I don’t get people who don’t like Bon Jovi and Skid Row and other classic bands,“ sagt Babbitt „We want to bring it to the kids, for them to understand it in a modern context. We don’t want to imitate. We want to do our own thing. We want the balls and the attitude.“

Taking-Dawn

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Das Debutalbum „Time To Burn“ hat ordentlich Eier und jede Menge Charisma. Produziert wurde es von von Elvis Baskette, der unter anderem bereits für Chevelle und Incubus an den Reglern saß. Der Titeltrack „Time To Burn“ war es, der das Interesse bei Roadrunner weckte – er ist schnell, strotzt nur so vor Energie und gibt ein unmissverständliches Statement ab: „It goes, ‚Homicidal, kill your idols / Your heroes are whores and your only God is you.‘ It’s a big statement about what we want to say. We don’t want to look like „some“ part or image and we’re saying you don’t have to do drugs and be complete fuck up to still rock harder than the rest of them.“ Amen! Die Band ist besonders stolz auf diesen Song und fährt fort, „We can write an aggressive, catchy song that shreds.“ An einer Stelle des Songs singt die Band sogar ‘Halle-Fucking-Lujah‘, hierzu erklärt Babbitt Folgendes, „It builds differently, instead of being the same formulaic, pseudo-anti-establishment and anti-organized religion song. It has religious innuendo. You know, it’s the one word Ozzy never said! I needed one word he didn’t already use. It’s liberating and fun as fuck to sing. We almost didn’t keep that part but it’s the hook of the song.“

Take Me Away“ hingegen ist eine Geschichte über ein Mädel, das man nachts mal in einer Bar trifft und völlig überwältigt ist. Der Song spiegelt das große musikalische Spektrum der Band wider – einerseits das Metallische, und trotzdem Popeinflüsse, welche die Band genauso mag wie das Harte.“We like songs that are classics and that have hooks. We want to connect with people,“ sagt Babbitt. „Everyone agrees on the same top 50 songs that make up the musical canon. We want to slide into that 50. This song is rock ’n‘ roll with the baddest guitars around and it’s catchier than herpes.“

Ein gewagtes Statement, aber warum nicht so antworten, wenn das Können da ist, diese Aussage zu stützen.
Die Band zeigt offen, dass sie sich nicht einordnen lassen will. Deswegen coverten sie auch den Fleetwood Mac Song „The Chain„. Eigentlich wollten sie auch noch „Fuck Like A Beast“ von WASP covern, aber dasnn haben sie es sich doch anders überlegt. Babbitt äußert sich folgendermaßen dazu: „We wanted to do something more ambitious, even though that song summed up the band and we want to give that song limelight. Then we started thinking of alternatives and we didn’t want to be pigeonholed by the 80s scene even though we love bands from that era. Mike was rolling through songs and that is our favorite Fleetwood Mac song. We have the opportunity to do what Metallica did for ‚Turn the Page‘ and make it our own while retaining the original audience.“

Am liebsten würde Babbitt Songs schreiben, die sich anhören wie eine Mischung aus Randy Rhoads und Marty Friedman, also eine Mischung aus modernem Metal und klassischem Rock, versetzt mit der eigenen Note.
Dazu Babbitt: „We’re not trying to write other people’s songs. We’re trying to write songs that kick your fucking ass but have a vintage feel.“ Er meidet auch die Genreeinordnungen in der Musik, „Our music is about attitude and being open to rocking out to a song. That goes far for us. The genre barrier bullshit is not for us. You can do both. You don’t have to be a savior or a martyr. That kills music.“

So öffnet Geist und Ohren für TAKING DAWN – es lohnt sich!

http://www.takingdawn.com

http://www.myspace.com/takingdawn

Quelle: Roadrunner

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