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Times Of Grace – „The Hymn Of A Broken Man“ – VÖ: 14.01.2011

Samstag, 6. November 2010 | By | Category: Neue Alben

Das TIMES OF GRACE Debüt Album „The Hymn of a Broken Man“ erforscht die Tiefen des menschlichen Elends mit all ihrer Verzweiflung, Aggressionen und trotzdem wunderschönen Melodien. Das Album ist so vielfältig wie das Leben selbst. Die Band ist der festen Überzeugung, dass sich alles Elend mit Stärke überstehen lässt. Man spürt sofort, dass Jesse Leach‘s kräftige, gefühlsgeladene, wie auch berührende Stimme noch nie so intensiv war, was wohl auch an der Unterstützung von Adam Duktievicz’s bahnbrechender Instrumentation liegt.

Times Of Grace

Times Of Grace

Die unerwartete Wiedervereinigung von Gitarrist, Schlagzeuger, Produzent, Songwriter und Backroundsänger Duktiewicz mit seinem alten Freund und Ex – Killswitch Engage Sänger übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen. Während viele Bands um die Glaubwürdigkeit ihres Images und ihrer Texte kämpfen müssen, entsprang TIMES OF GRACE hingegen aus den Herzen und Köpfen zweier Männer, die wahrlich davon überzeugt waren, alles verloren zu haben.

Ständig auf der Titelseite von Magazinen, nominiert für einen Grammy, Goldalben und dazu mit Killswitch Engage einen angesehenen Stand in der amerikanischen Metalszene und eine aufkeimende Karriere als Albumproduzent. Das alles sah Dutkiewicz vor seinen Augen zerfallen, als ihn 2007 auf Tour einige Probleme aus der Vergangenheit einholten und ihn vorerst kalt stellten.

I thought my career as a performing artist was over,“ sagte er ernüchternd über seines Aufenthaltes in der Notfallchirurgie eines Londoner Krankenhauses, inmitten seiner Europa Tour. „If I can’t walk on my own, I can’t play.“ Dutkiewicz begann von seinem Krankenhausbett aus Dinge zu schreiben, die später das TIMES OF GRACE Album werden sollten. Während seiner langen und oft ungewissen Genesung entstanden langsam aber sicher Riffs und Songtexte.
I had a little tape recorder I would sing into once I got home. I didn’t tour with Killswitch for quite some time. I would slowly get ideas down, just hum them or sing them, on that tape recorder.“ Er entschied sich ein Album mit all seinen neugewonnen Erfahrungen aufzunehmen, das ihm helfen sollte, seine Erlebnisse zu verarbeiten und ihm gleichzeitig als Genesung zu dienen.

Nachdem Jesse Killswitch Engage verlassen hatte, blieben er und Adam zwar befreundet, doch das minderte nicht im geringsten Jesse‘s Überraschung über Adam‘s Anfrage nach einem gemeinsamen Album. „I knew he had been in the hospital. I remember the phone call like it was yesterday,“ erzählt Leach. „He said, ‚Dude, I’ve pretty much got a record written. I’m really excited about it and I really want you to sing on it.'“

Die beiden haben immer viel über ihre Liebe zu Bands wie Radiohead und Travis geredet. Doch das!? „It reminded me of a black metal record!“ Sagt Leach über die ersten drei Songs die ihm Adam geschickt hat. „There were some blast beats and quick guitar riffing, which I ended up singing melodically over.“

Während sie an The Hymn of a Broken Man arbeiteten, wussten sie, dass ihre jeweiligen Bands dies nicht gerade begrüßen würden und hielten es somit vorerst geheim.

I’d be listening to the CD that Adam sent me on my headphones, while on tour with Seemless, writing the lyrics,“ erinenrt sich Leach. „The guys would ask me what I was doing and I’d have to be really vague about it. We had a very punk rock attitude about me making a name for myself out of the umbrella of Killswitch. I didn’t want them to know I was considering anything with Adam. We were all pretty close, touring in a van together, so it was awkward [not telling them].

I didn’t want anybody in Killswitch Engage to think I was going to be jumping ship,“ erklärt Adam. „I’m not leaving the band. This is just something Jesse and I are doing because we are the best of friends and we love making music together.

I almost felt like we had a dirty little secret,“ sagt Jesse lachend. „It’s really comical in retrospect, because when all was said and done, we got the blessing from everybody.

Leach’s eindeutige Ansage von „one love, one truth, one destiny“ in dem Openersong „Strength in Numbers“ könnte dank Adam’s feuriger Glanzleistung nicht stärker klingen. „Fight For Life“ hat eine schwere Grundstimmung, öffnet sich aber zu einem lebensbejaenden Pre-Chorus der selbst im dunkelsten Herzen eine Feuer entfachen könnte. „Hold onto faith, hold onto love, hold onto who you are. You’re not alone,“ verkündet der Song „Hope Remains.“ Die Titel „Fall from Grace,“ „Worlds Apart,“ wie auch der Track „The Hymn Of a Broken Man“ der den Namen des Albums trägt, helfen einem den Weg zurück „nach Hause“ zu finden. Es gibt zwar eine Vielfalt an Emotionen auf diesem Album, jedoch eine eindeutige rote Linie die sich von Anfang bis zum Ende durchzieht.

TIMES OF GRACE planen ihr Album „The Hymn of a Broken Man“ der Welt auf viele verschiedenen Wegen vorzustellen. Auf der Bühne mit voller Bandbesetzung, aber auch auf eher ungewöhnliche Arten und Weisen.

Was sich durch all die Musik, die Texte und die allgemeine Atmosphäre mit ihrer überwältigenden Leidenschaft von TIMES OF GRACE herauskristalisiert, ist die Erkenntnis, dass es in jeder persönlichen Misere, egal wie dunkel sie auch sein mag, Hoffnung gibt.

„The cool thing with these songs is that they are about negative situations, but there’s always a positive twist on it, talking about how you have the power to turn it around yourself,“ schildert Adam.

There’s always a light at the end of the tunnel,“ stimmt Jesse zu. „There’s always hope.

http://www.timesofgraceband.com

Quelle: Roadrunner

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