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Winger „Karma“ VÖ: 16.10.09

Mittwoch, 23. September 2009 | By | Category: Neue Alben

Break Out:
„All diese Reunions und Neuanfänge ehemals namhafter Bands… Kip Winger, Reb Beach, John Roth und Rod Morgenstein demonstrieren seit dem Neuanfang ihrer Band Winger vor ein paar Jahren mit einer erstaunlichen Leichtigkeit und Souveränität, wie man es richtig macht.

Winger-Karma

Winger-Karma

Waren die Ansätze auf dem Comebackalbum „IV“ bereits absolut atemberaubend, geht es auf dem fünften Winger-Studioalbum „Karma“ Schlag auf Schlag. In eine perfekte Produktion eingebettet, wird hier auf teilweise gar unglaubliche Art und Weise zwischen Unterhaltung und Anspruch geschaltet. Da stehen Stücke, die – abgesehen von den Texten – aus den Bandanfängen stammen könnten (vor allem die beiden Opener „Deal With The Devil“ und „Stone Cold Killer“) neben experimentell-progressivem Material („Big World Away“, „Pull Me Under“), dem unglaublichen „Supernova“, das auch auf dem legendären „Pull“-Album hätte stehen können oder das mit jeder Menge Thin Lizzy-Vibes ausgestatteten „After All This Time“. Und alles passt zusammen wie bei einem gigantischen Puzzle.

Schon lange habe ich kein Album einer Band gehört, die einerseits geradezu vor lauter Musikalität und Kreativität übersprudelt, dabei aber stets die richtigen Mittel für erstklassige Songs findet – was auf „IV“ (noch) nicht immer der Fall war. Reb Beach demonstriert anno 2009 zudem einmal mehr, dass er eventuell doch der einfallsreichere und vor allem bessere aktuelle Whitesnake-Gitarrist ist.

Nicht auszudenken, wenn er auf dem aktuellen Opus der „weißen Schlange“ neben Doug A. eine ebenbürtige Rolle hätte spielen dürfen. Man höre nur den Schluss des „Karma“-Abschlußtracks „Witness“. Hören, staunen und genießen. Zehn Songs, eine knappe dreiviertel Stunde Musik und das bisherige Album des Jahres: dafür stehen Winger in der Gegenwart.“
Nikolas Krofta

http://www.myspace.com/wingertheband

Quelle: Soulfood Music

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