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BOBBY BAZINI Kanadas Songwriter-Talent kommt nach Deutschland

Dienstag, 9. November 2010 | By | Category: News

Bobby Bazini ist unbestritten ein hochtalentierter Songwriter“
(Rolling Stone Magazine)
Ein Prise Folk, ein Löffel Rock, eine Blues-Stimme – und schon nimmt die Magie ihren Lauf“ (L’Humanité)
Das neue Wunderkind aus Kanada!“ (Le Quotidien)

Als BOBBY BAZINI auf der Bildfläche der kanadischen Musiklandschaft erschien, ging erst mal ein Raunen der Bewunderung durch die Reihen der Kritiker und Musikliebhaber. Der Mann hat diese gewisse Rauheit in der Stimme, aus der die pure Leidenschaft spricht.

Bobby Bazini

Bobby Bazini - Credits © Richmond Lam

Sein Sound ist bestechend klar und auf den Punkt gebracht, und seine Songs gelungene Fusionen aus Pop und Rock mit einem guten Schuss Folk, Country und Blues darin. Das konnte niemandem verborgen bleiben, und nachdem sein Debüt-Album Better In Time sich zunächst für sieben Wochen auf der Top-Position der  englischsprachigen Charts Québecs gehalten hatte (wo es sowohl Songmeister Rufus Wainwright als auch Teen-Star Justin Bieber hinter sich ließ), enterte das Album mit Bravour Platz 4 der gesamtkanadischen Charts und erreichte Gold.

BOBBY BAZINI trat seinen Weg in die Welt an, und nun startet der gerade mal 20-Jährige auch in Europa durch.

Sein Debüt-Album Better In Time enthält 12 Songs, mit denen BOBBY BAZINI sein großes Talent für kräftig groovende Rockrhythmen einerseits und unter die Haut gehende Balladen andererseits präsentiert. Darunter findet man auch das soulige Oh Katy, dessen in einem Gefängnis gedrehter Videoclip bereits für viel Aufmerksamkeit sorgte, und die erste Single I Wonder, die sich für satte neun Wochen auf Platz 1 der Quebec’schen Charts spielte. Auch der enorm swingende Opener Turn Me On, der kantige Slow-Waltz Learn Again und das akustische Morning Comes zeigen auf Anhieb, dass hier ein besonderes Talent am Werk ist. Mit Mellow Mood stellt BAZINI zudem seine Liebe zum Uptempo-Country unter Beweis.

‚Authentizität’ ist ein Wort, das BOBBY BAZINI viel bedeutet, besonders wenn die Sprache auf die Instrumentierung des Albums kommt. Denn trotz der Versuchung, all die neue Technologie zu benutzen, die man heute in Studios findet, legt BAZINI Wert auf ‚natürliche’ Instrumente. „Wir benutzen eine Original-Hammond B3-Orgel und eine echte Bläsersektion“, so erklärt er. „Ich wollte von vornherein echte Instrumente. Das Album sollte so klingen wie in der Zeit von Cash, Dylan und Redding. Sie kamen auch ohne Computer und Synthesizer aus.“

Bobby Bazini - Credits © Richmond Lam

Bobby Bazini - Credits © Richmond Lam

Wenn BOBBY BAZINI unter den Freunden auf seiner Myspace Seite als erstes Johnny Cash und Bob Dylan aufführt, dann ist das weit mehr als das übliche „Ich hab mich mit großen Musikern verlinkt“, sondern ein Bekenntnis. Denn Cash und Dylan – später Otis Redding und Al Green – haben BOBBY zur Musik gebracht und wahrscheinlich sein Seelenheil gerettet. Aber beginnen wir am Anfang: BOBBY BAZINI wurde in Mont-Laurier geboren, eine Kleinstadt ca. 250 Meilen nördlich von Montreal in den Laurentinischen Bergen im Süden der Provinz Quebec.

Musik ist immer ein Teil im Leben seiner Familie gewesen: „Mein Vater war Gitarrist und Sänger und präsentierte auf Familienfeste immer Duette mit meiner Mutter, zumeist Countrysongs im Stile von Garth Brooks und Hank Williams. Sogar mein Großvater spielte Gitarre und Mundharmonika.“ Als BOBBY 15 war, brachte sein Vater ihm Gitarre bei – doch die Welt konnte nicht heil bleiben: Nach dem Umzug nach Montreal ließen die Eltern sich scheiden, und BOBBY lief Gefahr, mental aus der Bahn zu geraten. „Ich ging zurück nach Mont Laurier, um von all dem irgendwie wegzukommen und allein zu sein“, erinnert er sich. „Die Menschen in den Bergen sind sehr freundlich, und die Wälder wirken stets inspirierend auf mich. Meine Großmutter lud mich ein, bei ihr zu leben.“

Um mit der Situation klar zu kommen, fokussierte BOBBY sich auf die Musik und stieß auf die Plattensammlung seiner Oma, die ein großer Elvis- und Johnny Cash-Fan war. „Ich verliebte mich in diese Musik und beschloss, mein Gitarrespiel zu verbessern. Zuerst lernte ich ein paar Cash-Songs, dann wagte ich mich an Soul und Blues und an die Doors.“ Eine TV-Dokumentation über Otis Redding brachte dann den entscheidenden Kick: „Ich war begeistert. Er hatte eine so ausdruckstarke Seele und so viel Energie, und das hatte mich echt gepackt.“ BOBBY entwickelte schnell einen eigenen Stil, den er mit eigenen Texten verfeinerte: „Ich hatte schon immer Gedichte geschrieben und war stets ein Fan von Elvis und Jim Morrison, dessen Gedichte mich sehr inspirierten. Später besuchte ich auch sein Grab in Paris.“

Eigene Texte und eigene Musik kamen schnell zusammen, und es war die Oma, die BOBBY BAZIN dazu ermunterte, sein Talent weiter auszuprägen. Als er 18 war, fand in seiner Heimatstadt ein Musikfestival statt: „Ich beschloss, daran teilzunehmen, indem ich mich mit meiner Gitarre auf die Straße stellte und spielte“, erinnert er sich. „Und irgendwo in der Menge der Zuschauer war dieser Typ, der mich ansprach: ‚Hey Mann, kann ich meine Drums mitbringen und wir machen eine Session?’ Und ich sagte nur: ‚Na klar!’“. Es stellte sich heraus, dass der Neue als DJ bei einem örtlichen Radiosender arbeitete. Gemeinsam feilten sie Turn Me On aus und nahmen weitere von BOBBYs Songs auf, die der DJ dann den Leuten beim Sender vorspielte. Einer von ihnen war ein sogenannter Radio-Tracker, eine Art Talentscout, der den Song nach Montreal schickte. Dann ging alles ganz schnell: Es gab einen Plattenvertrag bei einer kleinen Company, die erste Single I Wonder erschien, und BOBBY BAZINI wurde quasi über Nacht zu einem lokalen Star.

Im weltweiten Vertrieb von Warner Music tritt BOBBY BAZINI nun seine Reise  nach Europa  an, und das  bereits mit Erfolg: In Frankreich chartete Better In Time bereits in den Top-50, und auch hierzulande stößt der junge Kanadier allerorts auf offene Ohren. Denn in seiner Musik kann er alles ausdrücken, wozu Worte nicht reichen.

http://www.bobbybazini.com

http://www.myspace.com/bobbybazini

Quelle: WMG

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