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Christian Durstewitz – „Let Me Sing“

Dienstag, 21. September 2010 | By | Category: News
Schafft es ein junger Mann von 21 Jahren mit selbstkomponierten Songs auf den dritten Platz einer Castingshow, ist das für sich betrachtet bereits eine Sensation. Wenn es sich bei dieser Castingshow allerdings um Stefan Raabs ambitioniertes „Unser Star für Oslo“ handelt, dürfte klar sein, dass es für einen solchen Erfolg schon etwas mehr gehört, als eine gute Stimme und ein ansprechendes Äußeres.

Nicht, dass es Christian Durstewitz an beidem mangeln würde, aber davon abgesehen will der 21-jährige so gar nicht in die gängigen Klischees passen. Denn Christian Durstewitz ist Musiker. Durch und durch. Ein Vertreter dieser seltenen Spezies, die zum Glücklichsein nicht mehr braucht, als ein Instrument und die eigene Stimme.

Christian Durstewitz

Christian Durstewitz

Spätestens nach dem Erfolg bei „Unser Star für Oslo“ war für Christian endgültig klar, wo sein Weg ihn hinführen sollte. Der nächste Schritt würde das erste eigene Album sein. Die Arbeit daran ging er genau so leidenschaftlich, eigensinnig und zielstrebig an, wie alles andere, was mit der Umsetzung seines Lebenstraumes zusammenhing, einmal mit eigenen Songs auf den Konzertbühnen zu stehen.

Herausgekommen ist dabei „Let Me Sing“, ein Album, das sämtliche Qualitäten des Ausnahmetalents in sich vereint: Die von Christian in seinem Homestudio produzierten Songs sind ausnahmslos Eigenkompositionen und demonstrieren genau jene musikalische Bandbreite, die ihn schon als Teenager befähigte in Bands gegensätzlichster Genres zu spielen, ohne darin einen Widerspruch zu sehen. Auf „Let Me Sing“ treffen dynamische Elektro-Sounds auf lupenreinen Pop, hardrockende Gitarren auf herzzerreißende Balladen, Disney-Chöre auf Tarantino-Soundtracks, und das alles montiert auf das Fundament einer State of the Art-R’n’B-Produktion, die in den Studios des erfolgsverwöhnten Valicon-Teams (u. a. Silbermond) ihren Feinschliff erhielt.

In „Stalker“ dagegen, der ersten Single-Auskopplung, ist der Titel Programm: Hier schlüpft Christian in die Rolle eines fanatischen Fans, der sich die Nähe zu seinem Idol um jeden Preis erkämpft. So düster das in der Theorie klingt, scheint die Ironie doch nicht zuletzt dank der herrlich schwarzhumorigen Singalong-Parts immer durch. Wie auf dem ganzen Album merkt man ihm die Leidenschaft und den Spaß an seiner Musik auch hier in jedem einzelnen Moment an.

Mit der Single „Stalker“ und seinem Album „Let Me Sing“ beweist Christian Durstewitz endgültig, was ihn schon bei „Unser Star für Oslo“ zum heimlichen Favoriten machte: Christian mag ein charmanter, eigenwilliger Typ sein, dem schon allein deshalb die Herzen zufliegen, aber eben einer, dessen Talent diesen Exotenbonus ebenso wenig benötigt, wie jegliche Anbiederung an Schubladen oder Zielgruppen.

Die Single „Stalker“ erscheint am 8. Oktober, das Album „Let Me Sing“ am 22. Oktober.
Quelle: Universal Music
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One comment
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  1. Wow, bin durch „Stalker“ auf ihn aufmerksam geworden in den Pro7 Werbungen etc.
    Angefangen mit dem verrückten Intro Beat, gehts über „Stalker“ dem Song mit Hitpotenzial auf eine gefühlsgeladene CD zu. Empfehlenswert!
    Favoriten:
    Let Me Sing,
    Stalker,
    Story Of A Dead Men,
    The World Cries!

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