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Kriemhild „Eternity“ VÖ: 02.10.09

Montag, 28. September 2009 | By | Category: News

Man sagt, dass Musik die emotionalste Materie ist, die es für uns Menschen gibt. Gefühle, die durch Musik ausgelöst werden, lassen sich nicht greifen und nur selten beschreiben, aber manchmal erahnt man ein bisschen was von dem Zauber, der der Geburtsstunde einer bestimmten Musik innewohnt. Kriemhild Maria Siegel, geborene Jahn, lässt ihre Fans und Bewunderer jedenfalls teilhaben an der Musik, die für sie das Ausleben und Verwirklichen einer großen Liebe bedeutet.

Kriemhild---Eternity

Kriemhild---Eternity

Am 2. Oktober erscheint ihr neues, zweites Album mit dem Namen „Eternity“ – zu deutsch „Ewigkeit“. Produziert von einem der bedeutendsten Musikschaffenden, die es in Deutschland jemals gab: ihrem Ehemann Ralph Siegel.

Veröffentlicht wird „Eternity“ schlicht unter ihrem Vornamen Kriemhild. Bereits 2006, zum Mozartjahr, trat die zierliche Sopranistin als Kriemhild Jahn zum ersten Mal mit einem Solo-Projekt in Erscheinung: „Mozart Premiere“. Darauf sang die Robert-Stolz-Preisträgerin und Absolventin des Salzburger Mozarteums die schönsten Melodien von Wolfgang Amadeus Mozart, die erstmals mit Texten versehen worden waren. Unter dem Motto „Eine Nacht in Venedig“ gab es 2007 auch ein TV-Special mit dazugehöriger DVD, beide wiederum dem unsterblichen Mozart verpflichtet. Und jetzt, im Herbst 2009, die neue, große Aufgabe: Ein Album mit eigenen Liedern. 13 neue Crossover-Werke wurden Kriemhild auf den Leib geschrieben. Hinzu kommen zwei Bonustracks, davon einer in deutscher Sprache. Unter der Mitwirkung exzellenter Musiker, darunter der Konzertchor „Voices Of Classics“ sowie zahlreiche Live-Instrumentalisten, ist so ein festliches, beinahe majestätisches und dennoch sehr inniges, berührendes Album entstanden, welches das Profil der hochbegabten Sängerin um ein Vielfaches bereichert.

Das Album „Eternity“ erscheint am 02. Oktober 2009 bei Jupiter Records im Sony Music Vertrieb. Wir sprachen anlässlich der Veröffentlichung mit Kriemhild.

Wie ist das Album „Eternity“ entstanden?

Eine lange Geschichte. Ralph und ich wollten ein Album, das wirklich zu mir und meiner Stimme passt, sprich ein perfekt auf meine Stimme maßgeschneidertes Werk, das genau meine Stärken hervorhebt. Außerdem sollte das neue Album eine Reise durch verschiedene Kulturen sein, eine Art „Weltmusik“. Wir wollten irische und asiatische Klänge einfließen lassen. Und wir wollten etwas erschaffen, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, etwas zum Entspannen, Nachdenken oder einfach nur um die Seele baumeln zu lassen. Nicht jeder ist Klassik-Fan oder kann sich für eine helle Sopranstimme wie meine begeistern. Deshalb hat Ralph darauf geachtet, dass meine Stimme immer warm und angenehm klingt. So wurde auch viel mit tiefen Männerstimmen und mehreren Chören, unter anderem einem Opernchor, gearbeitet, die mir ein warmes Sound-Bett geschaffen haben, über dem mein Gesang ganz wunderbar schweben kann. Ralph und ich haben dann weitere Titel gesucht, die genau in unser Konzept passen. Gott sei Dank haben wir viele Autoren gefunden, die sich genauso wie wir für unser Projekt begeistern konnten und für mich Titel geschrieben haben, die genau zu meiner Stimme passen und diesen „Welt-Gedanken“ widerspiegeln.

Welche Kriterien gab es bei der Titelauswahl?

Die Titel wurden so ausgewählt, dass sie alle zu den Stimmungen, die wir erschaffen wollten, passen. Und natürlich war es uns ganz wichtig, dass sie für meine Sopranstimme geeignet sind. Wir haben versucht, uns der Musik über bestimmte Gefühle zu nähern, haben versucht, für solche Gefühle Stichworte zu finden: Zusammenhalt; Liebe, die jede Grenze überwindet; Liebe, die unsterblich ist; Liebe, die Unmögliches möglich macht; Stärke, um andere ziehen zu lassen; Unendlichkeit; Glaube! Jeder Titel auf „Eternity“ spiegelt eines dieser Gefühle wider, teilweise aufmunternd und Stärke gebend, teilweise melancholisch und traurig.

Nach dem Erfolg von „Mozart Premiere“ und „Eine Nacht in Venedig“ – war der Druck diesmal größer?

Ich glaube „Mozart Premiere“ ist genauso einzigartig wie nun „Eternity“. Man kann beide Werke kaum miteinander vergleichen. „Mozart Premiere“ ist viel klassischer als „Eternity“. Aber beide Alben sind einfach wunderbar und zeitlos. Es wäre zu einfach gewesen das Konzept berühmte Instrumentalwerke bekannter klassischer Komponisten singbar zu machen weiter zu führen. Wir wollten ein ganz eigenständiges Werk schaffen das „nur“ uns gehört. Es ist für mich das Schönste, Lieder zu singen, die mein geliebter Mann für mich geschrieben hat. Das ist das Höchste der Gefühle. Und ich glaube, das fühlt man auch, wenn man der CD lauscht.

„Eternity“ heißt „Ewigkeit, Unendlichkeit“ – was bedeutet dieses Wort für Dich?

Ewigkeit ist für mich eines der stärksten Gefühle. Weil sie alles andere umfasst: Liebe, Trauer, Glück, Stärke und Schwäche. Alles, was eine Seele zu spüren vermag, ist nun mal unendlich, ewig und nicht zu fassen. Und genau das ist das Wunderbare. Dieses Wort ist schön, weil es hoffnungsvoll ist.

Du beweist mit dem Album „Eternity“: Klassische oder Crossover-Musik muss nichts Staubiges haben. Die Arrangements klingen modern und unverbraucht. Instrumentalisten wie Lang Lang oder Nikolai Tokarev werden behandelt wie Popstars. Ist die Zeit für eine „neue Klassik“ gekommen?

Kriemhild Credit: Angelo Margheriti

Kriemhild Credit: Angelo Margheriti

Mir gefällt der Begriff „neue Klassik“ sehr gut. Es stimmt. Musik entwickelt sich weiter. Die Menschen, die sie erschaffen, tun es auch. Man kann eine Epoche auch nicht einfach für beendet erklären, weil sich alles immerfort weiterbewegt und verändert. Mit „Eternity“ gibt es nun ein Album mit neuen Liedern, die mit dem starren Begriff „Klassik“ nichts zu tun haben. Es sind aber auch keine Poptitel und erst recht gehören sie nicht in die Sparte Musical. Deswegen finde ich, der Begriff „neue“ oder „moderne Klassik“ ordnet schon sehr gut ein, was wir mit diesem Album wollten. Wenn es natürlich auch mit einem Etikett noch nicht getan ist.

Gibt es einen Lieblingstitel auf dem Album „Eternity“?

Einen?!? Es gibt sooo viele Lieblingstitel (lacht). Alle Titel sind mittlerweile ein Teil von mir. Das klingt vielleicht eigenartig, aber ich wachse mit den Liedern einfach zusammen. Da kann man sich nicht mehr lösen und sagen: Dieses hier hab ich lieber als das andere. Dieses Zusammenwachsen ist eine sehr wichtige Entwicklung, denn erst wenn ein Lied sozusagen „mein“ Lied ist, kann ich es erst auch wirklich interpretieren. Ich höre jedes Lied immer wieder unglaublich gerne an. Es sind so wunderbare Gefühle, die mich da bewegen. Aber natürlich sind die Titel, die mein Mann für mich geschrieben hat, etwas ganz Besonderes.

Ein deutschsprachiger Song ist auch drauf: „Der Drachen und der Schmetterling (Sayonara)“. Hat er eine besondere Geschichte?

Jede Melodie spricht ihre eigene Sprache und klingt auch in jeder Sprache anders. Wir wollten mit „Eternity“ ein weltweit verstehbares Album erschaffen – und die Weltsprache ist nun mal Englisch, daher auch unser Hauptaugenmerk auf englische Texte. Aber es gab ein Lied, das klang in deutscher Sprache fast noch liebenswerter als auf Englisch und das war „Der Drache und der Schmetterling“. Darum haben wir ihn als Bonustrack mit aufs Album genommen.

Gibt es einen bestimmten Ort, an dem Du gerne einmal singen würdest?

Es gibt einen Platz, der so schön ist, dass er fast unwirklich wirkt. Es ist eine kleine Halbinsel in Irland. Nur eine kleine Strasse führt zu ihr und es ist eigentlich nur ein großer grüner Felsen, der aus dem Meer ragt. „Old Heat“ genannt. Unter dir das Meeresrauschen und um dich herum die kreisenden Möwen. Dort würde ich unglaublich gerne „From Here To Eternity“ singen.

In den vergangenen anderthalb Jahren war es ruhig um das Paar Kriemhild und Ralph Siegel. Wie habt Ihr die Zeit genutzt?

Es gibt ein Sprichwort, das da heißt: Gut Ding will Weile haben. Und es trifft mit Sicherheit auf „Eternity“ zu. Das ist kein „Schnellschuss“, sondern ein mit mir gewachsenes Werk, das eins mit mir geworden ist. Deshalb klingt es auch so rund und stimmig.

Aber natürlich haben wir nicht jeden Tag der letzten eineinhalb Jahre an meinem neuen Album gearbeitet. Wir haben z. B. ein neues Buch für Ralphs Musical „Clowntown“ geschrieben, ein Reading in Los Angeles vorbereitet und durchgeführt und vieles, vieles mehr.

Beflügelt die Liebe eine musikalische Zusammenarbeit?

Wir haben natürlich eine ganz andere Ebene, auf der wir kommunizieren können, da beide Partner Musik zum Mittelpunkt ihres beruflichen Lebens gemacht haben. Und ich bin mir sicher, Ralph kann so wunderschöne Titel für mich schreiben, weil ihn unsere gemeinsame, tiefe Liebe auch dazu inspiriert. Für mich ist es unbegreiflich schön, mit dem Mann, den ich liebe und mit dem ich lebe, auch gemeinsam arbeiten zu können.

Im Oktober feiert Ihr Euren dritten Hochzeitstag. Verändert sich das Lebensgefühl mit dem Verheiratetsein?

Ich kann nur sagen: Es waren und sind die schönsten drei Jahre meines Lebens. Und ja, ich würde sagen, unsere Beziehung hat sich seitdem verändert. Sie ist noch viel tiefer, inniger und auf eine gewisse Art unangreifbarer geworden. So wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Egal was auch passiert, Ralph und ich geben uns gegenseitig so viel Liebe und Vertrauen und Stärke, all das hat sich seit unserer Hochzeit noch deutlich intensiviert. Ein Leben ohne ihn kann und will ich mir nicht mehr vorstellen. Umso schöner, wenn so eine Liebe uns dann auch noch beruflich vereint. In „Eternity“ steckt viel von unserem Glück.

TV Termine:

02-10-2009 17:15     ARD     Brisant
04-10-2009 17:45     RTL     RTL Exklusiv
16-10-2009 22:00     SWR     Nachtcafé
24-10-2009 22:00     SWR     Frank Elstner: Menschen der Woche

Quelle: Sony Music

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