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Linkin Park – Neues Album wird eher persönlich als politisch

Donnerstag, 22. März 2012 | By | Category: News

Chester Bennington hat in einem Interview mit dem britischen Musikmagazin Kerrang! einen Statusbericht zur Arbeit am fünften Studioalbum von Linkin Park abgegeben und dabei auch interessante Vergleiche zum aktuellen Album „A Thousand Suns“ gezogen.

Mit Blick auf „A Thousand Suns sagte Chester: „Mit diesem Album haben wir eine Menge Gitarrenarbeit mit fetten Refrains und wuchtigem elektronischen Kram eingebunden, um ihm einen breiten Sound zu verpassen, ohne dabei zu sehr in die Metal-Richtung zu gehen.“

Linkin Park - Credits: WMG

Linkin Park - Credits: WMG

Das soll auf dem neuen Album anders werden, so Chester, der damit eine Rückkehr zum vorherigen Sound von Linkin Park ankündigt: „Es wird vertrauter für die Leute sein als ‚A Thousand Suns‘ war, wo wir so drauf waren: ‚Scheiß drauf, wir drehen jetzt einfach mal ein bisschen durch.'“

In dem Interview sagt Chester außerdem, dass die Band mit den beiden letzten Alben sehr bewusst versucht hätte, aus der „Nu-Metal-Kiste“ auszubrechen. Bei der aktuellen Studioarbeit hingegen macht die Band einfach nur ihr Ding und fühlt sich damit rundum wohl.

Chester: „Während der letzten beiden Alben haben wir mit aller Macht probiert, aus der Nu-Metal-Kiste auszubrechen, in der wir uns wiederfanden. Es ist leicht, uns so zu charakterisieren, wenn man von ‚Hybrid Theory‘ und ‚Meteora‘ ausgeht, aber wir wussten, dass wir mehr sind als nur das. Mit Ausnahme des Metal-Gitarren-Tons, den wir auf den ersten beiden Alben hatten – der, wie ich glaube, der Grund ist, wieso viele Leute die Band sehr mögen – habe ich das Gefühl, dass wir einen Platz für uns gefunden haben, an dem wir uns wohl in unserer Haut fühlen.“

Was den Ton des neuen Albums anbelangt, sagt Chester in dem Interview, dass es eher persönlich als politisch werden wird: „Wir haben eine Menge über Beziehungen geschrieben. Wir sind keine politische Band, wir sind eine gesellschaftlich bewusste Band. Wir probieren, auf der Welt nach den Dingen zu schauen, von denen wir gern mehr sehen würden – oder eben weniger.“

http://www.linkinpark.com

Quelle: WMG


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