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NO MORE – „Sunday Mitternacht“ – „A Rose Is A Rose“

Donnerstag, 7. Januar 2010 | By | Category: News

Als sich im Sommer 2008 Tina Sanudakura und Andy Schwarz entschließen nach 22 Jahren wieder als NO MORE live aufzutreten, ahnt niemand, dass die beiden mit ihrer “BACK FROM THE DEAD”-Tour eine so beeindruckende Konzertreihe hinlegen würden. Vom Bimfest in Antwerpen über Auftritte in Kopenhagen, Stockholm, Athen, Warschau, Mailand, Rom, Paris, Rotterdam, Hamburg, München und Berlin bis hin zum M’era Luna Festival spielen NO MORE erfolgreiche Auftritte in ganz Europa.

No-More-Cover

No-More-Cover

Bekannt wurde die Band durch den Genre-sprengenden Indie-Klassiker “Suicide Commando”, einem Titel, der seit seinem Erscheinen 1981 nicht nur auf zahlreichen Compilations erschienen ist, sondern auch durch die Remixe von DJ Hell und Echopark immer wieder ins Rampenlicht gestellt wurde. So ist der Song auch heute noch unverzichtbarer Teil vieler DJ-Sets von Dark Wave bis Electroclash, von EBM bis Post Punk, von Electronica bis Indierock.

“Natürlich sind die meisten Leute wegen “Suicide Commando” zu den Konzerten gekommen, da machen wir uns gar nichts vor. Aber die meisten sind mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass dies gar nicht unser bester Song ist und dass wir noch wesentlich mehr zu bieten haben.” Das liegt zum einen an der intensiven Bühnenpräsenz (schon 1982 beschreibt der New Musical Express im Review zu “A Rose Is A Rose” NO MORE als “young Germans who appear to have fallen out of LOU REED´s BERLIN album”), zum anderen an der gekonnten Mischung aus neuen und alten Songs.

NO MORE spielen extravagante Coverversionen von Velvet Undergrounds „Waiting For The Man“ und Dark Days No Wave Klassiker „Hands In The Dark“, neue Songs wie das krautrockige Ein-Akkord Stück “Teenage Years” und die psychedelische Collage “Schwarzen Mann gesehn”. Sie verwandeln aber auch alte Songs wie z.B. “French Kisses” in Noise-Disco und bringen mit “In A White Room” Minimal-Electronica auf den Punkt.

Mit Rent A Dog haben NO MORE nun auch ein Label als Partner gefunden, dessen facettenreiches Programm hervorragend zu dem gelebten Eklektizismus der Band passt. Labelmanager UK Rattay arbeitete schon in den 90ern als Produzent mit Tina Sanudakura und Andy Schwarz bei NIJINSKY STYLE zusammen und er hat nach Aussagen der Band auch “keine Angst Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verweben”.

Auf die Frage, welche Art von Musik, welchem Genre denn NO MORE heute zuzurechnen sind, antwortet die Band: “Wenn wir diese vielzitierte Schublade für uns benennen sollten, wäre dies definitiv Post-Punk-Proto-Electronica-Kraut-Glam. „Wir nehmen Songs aus jeder NO MORE Phase, sowie neue Songs und drehen sie dann gemeinsam durch den Zeitwolf. Und heraus kommt großartiger rhythmischer Lärm, Pop halt.”


Tourdates

17.03.2010 D-Mainz, KUZ (with DAF)
18.03.2010 D-Duisburg, Pulp (with DAF)
19.03.2010 D-Bremen, Tivoli (with DAF)
20.03.2010 D-Dresden, Strasse E (with DAF)
27.03-2010 D-Lahr, Dark Dance Festival
28.06.2010 D-Hannover, Secret Garden Festival

http://www.myspace.com/nomoreremakeremodel

Quelle: MPN

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One comment
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  1. Da sind wir doch dabei…

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