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Pierre Ferdinand et les Charmeurs Titelvertritt das Saarland beim BViSCo

Dienstag, 23. August 2011 | By | Category: News

Chanson, Pop, Rock oder doch eher Funk? Fragt man den charismatischen Frontmann und gleichzeitig Namensgeber der Band Pierre Ferdinand nach der musikalischen Ausrichtung von Pierre Ferdinand et les Charmeurs erhält man als Reaktion ein Achselzucken.

Pierre Ferdinand machen sich keine Gedanken über Stilrichtungen oder Konventionen, sie machen einfach. Wilde frankophile Rockhymnen & zuckersüße Popmusik, garniert mit französischem Charme.

Pierre Ferdinand et les Charmeurs

Pierre Ferdinand et les Charmeurs

Kleine Chansons erzählen Geschichten und entführen in die Welt des Savoir-Vivre. Und genauso vielfältig, wie die Geschichten, die Pierre Ferdinand et les Charmeurs zu erzählen haben, ist der Stilmix, den sie sich angeeignet haben. Pierre selbst nennt seine Lieder gerne „Neochansons“, denn egal ob schneller Popsong wie „Ganz Paris ist eine Disco“ (Single-VÖ: 09.09.11) oder eingängige Mid-Tempo-Nummer wie „Ich hab Alain Delon geseh’n“ – Frontmann Pierre ist es wichtig, dass seine musikalische Heimat, der Chanson, stets herauszuhören ist. Und dieser Mix macht die Musik von Pierre Ferdinand et les Charmeurs zu so etwas Besonderem.

Natürlich wird dabei die Herkunft der Band nicht verleugnet. So pflegt Sänger Pierre auch nach über 10 Jahren in Deutschland seinen französischen Akzent und der Inhalt der meisten Lieder ist direkt aus dem Leben der Bandmitglieder gegriffen. Die stammen alle aus Frankreich, wohnen seit ein paar Jahren in Hamburg, haben aber gleich in mehreren Fällen ihre Wurzeln im Saarland – kein Wunder eigentlich bei der Nähe zur französischen Grenze. Keyboarder Gregoire Latouche wuchs als Sohn französischer Einwanderer in Homburg auf, während Gitarrist Yves Ricard und Saxophonist Louis Bonheur in ihrer Jugend Saarbrücken unsicher machten. Ricard jobbte hier in der Chocolaterie seiner Eltern, während Bonheur bereits als 14jähriger versuchte, sich unter dem Namen „Saar-Louis“ einen Namen in der Musikszene zu erspielen. Heute hat er Gerüchten zu Folge mehr als 20 Saxophone in seinem Pariser Loft – eines angeblich aus purem Gold. Übrigens: Auch Pierre Ferdinand selbst hat einen Grund, immer wieder im Saarland zu verweilen – als Gourmet ist er ein großer Verehrer des 3-Sterne-Kochs Christian Bau.

Pierre, Sohn einer Französin und eines Halbdeutschen, wurde in Avignon geboren und verlebte dort seine Kindheit. 1997 verließ er die Provence und ging nach Paris. Zwei Jahre später beschloss er, die deutsche Heimat seines Vaters zu erobern. In Hamburg schrieb er seine ersten Chansons in deutscher Sprache und gründete die Band „Pierre Ferdinand et les Charmeurs“. Dies gestaltete sich anfangs nicht ganz einfach, denn Pierre legt Wert darauf, dass seine Lieder authentisch klingen und das, davon ist er fest überzeugt, geht halt nur mit echten Franzosen. Dafür nimmt er es sogar in Kauf, dass Bassist Jean Luc de la Sacre zu jedem Auftritt extra aus Nizza einfliegen muss.

Seit über 10 Jahren spielt die Band gefeierte Konzerte in ganz Deutschland. Durch die große Bandbreite der Songs fühlt sich Pierre Ferdinand auf jeder Bühne wohl: große Festivals, festliche Gala-Abende, wilde Parties oder das alljährliche, bis zum letzten Platz ausverkaufte Konzert in Hamburg, bei dem am Schluss der Schweiß von der Decke tropft.

Pierre Ferdinand et les Charmeurs im Netz:

Homepage: www.Pierre-Ferdinand.de

Quelle: WMG

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