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VICTORIA S – „There’s A Place For Us“

Freitag, 10. Dezember 2010 | By | Category: News

Mit 12 schrieb sie Briefe an Fergies Produzenten. Mit 16 trat sie vor Millionen von Zuschauern in der „Mario Barth Show“ (RTL) auf, den sie kurz zuvor zufällig kennen gelernt hatte. Mit 17 unterschrieb sie einen Plattenvertrag bei einem der größten Major-Labels der Welt. Keine Frage: Victoria S hält sich nicht lange mit kleinen Lösungen auf.

Victoria S - Foto: Ralph Günthner

Victoria S - Foto: Ralph Günthner

Nachdem sich die 17-jährige in den vergangenen Monaten zu einer der heißesten ungesignten Sängerinnen der Republik gemausert hatte, war es im Herbst 2010 schließlich soweit: mit „One In A Million“ fiel endlich der offizielle Startschuss für die Musikkarriere der ebenso hochtalentierten wie ehrgeizigen Newcomerin. Sie selbst überrascht die rasante Entwicklung dabei am allerwenigsten. „Wenn ich etwas will, dann ziehe ich das auch durch“, erklärt sie ohne Umschweife, dafür jedoch mit einer fast schon gemeingefährlichen Portion Charme.

Mit ihrer Debütsingle, die am 12. November erschien, gelang dem bildhübschen Teenager auf Anhieb der der Sprung in die Top 50 der deutschen Single-Charts. Kein Wunder: „One In A Million“ ist super-catchy Glamour-Pop von höchster internationaler Qualität, der es jederzeit mit den Cheryl Coles oder Ke$has dieser Welt aufnehmen kann. Neben der makellosen High-End-Produktion fällt sofort die sensationelle Stimme auf, deren Frische und Unverbrauchtheit große Neugier auf weiteres Songmaterial weckt. Die stimmliche Extraklasse kommt dabei nicht von ungefähr: seit frühester Kindheit sang Victoria in mehreren Chören überall auf Welt, in Italien, Deutschland, Österreich und den USA.

Der Grund: die Sängerin hat in ihrem jungen Leben bereits 18 Mal (!) den Wohnort gewechselt. Ein Umstand, der nicht nur für eine vielfältige musikalische Früherziehung sorgte, sondern Victoria ganz nebenbei eine beneidenswert weltoffene Sicht der Dinge bescherte.

Kurz nach der Veröffentlichung ihrer Debütsingle erhielt die Newcomerin auch die Gelegenheit, ihr weiteres großes Talent zu präsentieren – und das vor einem Millionenpublikum. Denn neben einer erstklassigen Stimme ist die 17-jährige mit einem dem Tanz-Talent gesegnet, das sie in den vergangenen Jahren in akribischer Arbeit gezielt weiter schulte. Vor sechs Millionen Zuschaunern konnte sie schließlich beide Befähigungen in der RTL-Sendung „Mario Barth Show“ demonstrieren, wo ihre „One In A Million“ seine offizielle TV-Premiere feierte.

Victoria S - Foto: Ralph Günthner

Victoria S - Foto: Ralph Günthner

Um ihren Traum von der Musikkarriere im Teenie-Alter überhaupt in Angriff nehmen zu können, bedurfte es allerdings zunächst einiger Überzeugungsarbeit. Nachdem Victoria im Alter von zwölf Jahren ein Robbie-Williams-Konzert in Wien erlebt hatte, war für sie die Sache klar. „Das war einfach nur ‚wow!‘“, schwärmt sie, „er war so normal und cool auf der Bühne und alle Menschen in der Riesenhalle haben mitgesungen.“ Kein Zweifel: DAS wollte sie auch. Doch vor dem Besuch von Gesangs- und Tanzstunden galt es zunächst, die elterlichen Bedenken zerstreuen. „Meine Mutter meinte nur: ‚Aber Vici, es gibt doch so viele gute Sängerinnen‘…“. Doch als die Tochter ihr einige Kostproben ihres stimmlichen Talents darbot, waren die Erziehungsberechtigten so angetan, dass sie sie fortan in allen ihren Ambitionen tatkräftig unterstützten.

Einer jener Briefe, die Victoria an die Adresse bekannter Produzenten verschickte, landete auch bei Marc Mozart, der u.a. an Hits der No Angels, Bro‘Sis und Monrose mitgearbeitet hatte. Beeindruckt vom Enthusiasmus und dem Drive, den die junge Absenderin an den Tag legte, begann er, mit Victoria an den Popstar-Basics zu arbeiten. Neben regelmäßigem Gesangsunterricht und gemeinsamen Songwriting-Session absolvierte sie in jeder freien Ferienminute Intensivtraining. „Das ging von morgens acht bis spät abends“, erinnert sie sich.

Dass Victorias Ziel von Anfang an eine Solo-Karriere – und nicht etwa die Gründung einer Band war, lässt sich neben ihrer Vorliebe für Künstler wie Beyoncé, Justin Timberlake und Alicia Keys vor allem auf die zahlreichen Ortwechsel in ihrem Leben zurück führen. „Ich bin so oft umgezogen“, erläutert sie, „da wäre es schlichtweg unmöglich gewesen, eine Band zu haben“. Und überhaupt hat es Victoria vor allem die Popmusik mit all ihren Facetten angetan, und nicht etwa Rock oder Alternative. Inspirationen für neue Stücke, Texte und Hooklines fliegen ihr dabei nahezu in jeder Lebenssituation zu. „Neulich hatte ich eine gute Idee, als ich gerade spazieren war, da habe ich die Melodie einfach in mein Handy gesungen und aufgenommen“, erzählt sie. „Ich möchte aber auch unbedingt lernen, wie ich meine eigenen Demos z.B. auf dem Laptop vorproduzieren kann.“ Und wer Victoria S (und v.a. ihr eingangs erwähntes Lebensmotto)  kennt, weiß, dass die Umsetzung dieses Plans nicht lange auf sich warten lassen wird.

Selbiges dürfte wohl auch für die Verwirklichung ihres absoluten Lebenstraums gelten, den man bei jedem anderen Newcomer sofort ins Reich der Utopien verweisen müsste – nicht so bei Victoria. Denn wenn sie sagt: „Ich möchte irgendwann einmal im Madison Square Garden in New York auftreten. Ich habe Justin Timberlake einmal dort gesehen. Es ist einfach das ‚Nonplusultra‘!“, dann glänzen und funkeln ihre Augen voller Vorfreude und Tatendrang, dass auch dem Letzten klar wird: Diesem Mädel ist alles zuzutrauen.

Victoria S - Foto: Ralph Günthner

Victoria S - Foto: Ralph Günthner

Und während sie sich eigentlich noch ausgiebig über ihre erste Platzierung in den deutschen Single-Charts freuen könnte, zündet Victoria S bereits die zweite Hit-Stufe: für den Soundtrack des Weihnachts-Blockbusters „Die Chroniken von Narnia: die Reise auf der Morgenröte“ (Filmstart: 16.12.2010) sang die 17-jährige Sängerin den offiziellen Titelsong „There’s A Place For Us“ ein. Geschrieben wurde der Soundtrack vom britischen Film- und TV-Score-Genie David Arnold (James Bond, „Independence Day“, „Little Britain“ u.a.), der in seiner Karriere bereits mit zahllosen Pop-Legenden wie George Michael, Pulp, Massive Attack, Björk und Iggy Pop arbeitete.

Für den US-Release nahm übrigens Carrie Underwood „There’s A Place For Us“ auf – die Grammy-Preisträgerin hatte den Song zusammen mit David Hodges und Hillary Lindsey geschrieben. Das Video zu der fantastischen Ballade, bei der Victorias großartige Stimme einmal mehr sensationell zur Geltung kommt, wurde jüngst in London gedreht.

http://www.victoria-s-music.de

Quelle: Sony Music

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