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Dawn Landes im Juni für 3 Termine in Deutschland

Sonntag, 9. Mai 2010 | By | Category: On Tour

Dawn Landes wird gerne in der Nähe von Cat Power oder Suzanne Vega eingeordnet. Aber das ist natürlich Quatsch. Zugegeben, die Stimmen der Sängerinnen ähneln sich, und Landes schreibt auch eher ruhige Stücke. Aber damit hat es sich schon, denn die eindeutigen Folk- und Country-Anleihen, die Dawn Landes’ Musik bestimmen, sind schon einzigartig.

Dawn-Landes

Dawn-Landes

Man höre sich nur einmal den Männerchor in der Bluegrass-Version von „Young Folks“ an. Sie hat das Beste aus beiden Welten geerbt: Aufgewachsen in Kentucky, kennt sie natürlich das komplette Redneck-Repertoire, in Brooklyn lebend, hat sie das musikalische Leben New Yorks tief in sich aufgesogen.

Nur so jemand kann Songs wie „Romeo“ schreiben, über einen Typen, der sie versetzt und damit ihren Geburtstag ruiniert, und dabei einen Klassiker wie Merle Travis’ „16 Tons“ (bekannter natürlich in der Version von Tennessee Ernie Ford) zitieren und variieren: „Honey, don’t you call me, ’cause I can’t go. I don’t owe my soul to no Romeo.“

Das hat Klasse und Stil und zeugt von subtilem, manchmal sehr ernsthaftem, manchmal sehr ironischem Songwriterinnentum. Und natürlich von Selbstbewusstsein, einem Wissen um das eigene Können: Dawn Landes war nicht umsonst Aufnahmeassistentin von so überaus unterschiedlichen Musikern wie Ryan Adams und Philip Glass. „Sweetheart Rodeo“ heißt das jüngste Album von Dawn Landes, da liegt Country schon im Titel, Folk liegt auf der Seele, Melancholie in der Stimme, ein elektronischer Hauch in den Instrumenten und Inspiration in der Musik. Eine perfekte Mischung für einen perfekte Abend.

Präsentiert von Akustik Gitarre, Kulturnews und Gitarre & Bass

Sa , 05.06.2010
STUDIO 672, Köln

So , 06.06.2010
DAWN LANDES,
Knust im Schlachthof, Hamburg

Mo , 07.06.2010
DAWN LANDES,
Comet Club, Berlin

www.dawnlandes.com

www.myspace.com/dawnlandes

Quelle: FKP Scorpio

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