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BRDigung – „Tot aber lebendig“ – Review

Mittwoch, 18. August 2010 | By | Category: Reviews

Beim Anblick der „BRDigung„- CD „Tot aber lebendig“ schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass es sich dabei mal wieder um einen Tonträger der geschätzten 2315 „Nix-Gut-Deutschpunkbands“ handeln muss, die zudem keine Ahnung von der deutschen Zeichensetzung hat.

BRDigung

BRDigung

Dem ist nicht so, da die vier Jungs auch auf dem zweiten Album nicht allein dem Punk huldigen, sondern eine nahezu apokalyptische Berg- und Talfahrt quer durch die Musikgenres hinlegen. Dabei gibt es wahrscheinlich gewollte musikalische und textliche Überschneidungen mit Deutschrockbands wie Betontod und Co., welche ebenfalls eher ihre emotionale, melancholische Seite künstlerisch verarbeiten.

Die Texte von „BRDigung“ kann man daher als Werke desillusionierter Jungerwachsener bezeichnen, die ihre Jugendträume ausgeträumt haben und nun- mit einer gehörigen Portion Weltschmerz und Wut auf die Realität- ihrem Ärger mithilfe der Musik Luft machen wollen.

Das ist nicht unbedingt der schlechteste Weg und erleichtert es möglicherweise auch dem Hörer, sich mit so beklemmenden Themen wie dem „Freitod“ („Immer öfter“) oder dem Sinn des eigenen Lebens („Die letzte Frage“) zu beschäftigen.

Die 14 Songs des Albums hören sich sehr reif und erwachsen an und sind größtenteils empfehlenswert. Vielleicht nicht unbedingt als Soundtrack für die nächste Seelentherapie, aber immerhin… weiterlesen auf track4.de


www.BRDigung.com

www.myspace.com/brdigung

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