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Country Music Messe 2011 – Review

Samstag, 5. März 2011 | By | Category: Reviews

Country Music Messe“ vs. „Country Music Meeting“ oder beides gleichzeitig? – Diese Frage mussten sich Fans und Aktive der deutschen Country-Music-Szene am 4. bis 6. Februar 2011 in Berlin stellen. Ist die Szene in Deutschland wirklich schon so stark, dass sie sich zwei konkurrierende Veranstaltungen zur selben Zeit leisten kann? Oder hätte man mit etwas gutem Willen nicht eine bessere Lösung (gemeinsame Veranstaltung oder für beide Veranstaltungen gültige Eintrittskarten mit Shuttle-Service zwischen den beiden Veranstaltungsorten) finden können?

Country Music Messe

Country Music Messe

Für die Szene in Deutschland wäre auf jeden Fall eine Kooperation besser als eine Konfrontation. Leider ist derzeit keine Besserung in Sicht: auch im nächsten Jahr sollen beide Veranstaltungen am selben Termin stattfinden.

Doch nun zur Doppel-CD zum „Country Music Messe 2011“: von Bluebird Café Berlin Records stammt die bereits 5. Auflage einer CD zur Country Music Messe.

Gut gemacht ist das Booklet: jeder Künstler wird kurz vorgestellt. Mittels der angegebenen Internet-Adresse kann man weitere Informationen erhalten – vorbildlich für einen Sampler dieser Art.

Durch die Doppel-CD erhält man einen guten Überblick über die deutsche und europäische Szene. Die meisten auf der CD enthaltenen amerikanischen Künstler sind hauptsächlich in Deutschland bzw. Europa aktiv. Eine Ausnahme ist Billy Yates, der mit seinem eher traditionellem Stil überzeugt. Sein Titel „Too Country And Proud Of It“ ist für mich der Höhepunkt des Samplers. Sehr gut ist auch der Titel der deutschen Country-Legende Hermann Lammers Meyer. Der Song „Island Paradise“ von Mark Merritt & Sievert Ahrend erinnert an der Sound von Jimmy Buffett. Großes Kino ist „Out In The Barn“ von Daniel T. Coates – eine tolle Geschichte!

Empfehlenswert sind auch die Lieder von Wild Bunch und Dean Wolf. Und Smokestack Lightnin‘ bestechen durch eine gute Version des Rodney Crowell Klassikers „Leaving Louisiana In The Broad Daylight“. Und Michael Lonstar beweist, dass es auch in Polen eine gute Szene gibt. Weniger gut gefallen mir dagegen „Big River“ von Midnight Hustle, der Titel wirkt irgendwie unfertig. Auch „Mit ’nem Eis auf’m Karussell“ ist nicht mein Ding… hier die gesamte Rezension auf track4.de lesen

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