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David Carroll & The Migrating Fellows – „The Guest“ – Review

Dienstag, 4. Mai 2010 | By | Category: Reviews

The Guest“ – das Erstlings-Werk von David Carroll & The Migrating Fellows will mit Musik, die man im weitesten Sinne als Folk-Rock bezeichnen kann, überzeugen. In den Liedern spiegelt sich das rastlose Leben des Bandleaders David Carroll wieder. Als Sohn einer österreichisch-tschechischen Hippie-Mutter und eines amerikanisch-irischen Schriftstellers in Dublin geboren, stammen die ersten musikalischen Eindrücke von der Folk-Musik.

David Carroll & The Migrating Fellows

David Carroll & The Migrating Fellows

Doch er bleibt nicht lange in Irland. Er siedelt mit seiner Mutter nach Frankreich über, von dort geht es nach London, wieder nach Dublin, weiter nach New York, zurück nach Frankreich. Immer bleibt er im Kontakt mit der Musik und saugt die unterschiedlichsten Einflüsse auf.

Die ersten Konzertbesuche als Jugendlicher kommen in den 80er. Die Eintrittsgelder verdient er sich mit Breakdancing in Diskotheken.

In den 90ern steht David als Lead-Sänger der HipHop-Fusion Band Nonuts selber auf der Bühne. Weitere musikalische Einflüsse von Nirvana bis Rave kommen hinzu. Mit dem neuen Jahrtausend beginnt eines neues musikalisches Experiment. Er unterhält die französische Untergrundszene mit Techno- und Electro-Pop-Rock als D.Nut, entweder solo oder mit dem Trio X-Space And The Ego.

Dann folgte wieder ein Stilwechsel, hin zur Musik seiner Kindertage. Er wechselt zum Folk-Rock und tritt mit seiner Band „The Migrating Fellows“ in Dublin, London oder Paris auf.

Den Stil der CD kann man vielleicht am besten mit der ersten Zeile des Titels „The Hippie Gene“ beschreiben: „I am a hippie and i love hiphop.“ David Carroll verleugnet auf dieser CD trotz der generellen Ausrichtung zum Folk-Rock nicht seine musikalische Vergangenheit.

Bei den ersten fünf Titeln der CD handelt es sich um ganz ordentlich gespielten Folk-Rock mit Anklängen an den Gesang der Byrds bzw. an die Melodien von The Mamas And The Papas. Dann kommt mit „Lucy“ für mich das Highlight der CD. Der Titel ist eine Hommage an die Urmenschenfrau, deren in Afrika gefundenes Skelett nach dem Beatles-Titel „Lucy In The Sky With Diamonds“ benannt wurde.
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