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Declan De Barra – „Fragments, Footprints And The Forgotten“ – Review

Mittwoch, 6. April 2011 | By | Category: Reviews

Fragments, Footprints And The Forgotten“ ist das dritte Album des irischen Songwriters Declan de Barra. Es fällt durch eine ungewöhnliche Cover-Gestaltung auf: auf der Vorderseite ein tanzendes Paar mit Totenschädeln, dazu Interpret und Titel in Frakturschrift. Die Assoziation mit Horrorliteratur und Monstern liegt nahe. Auf der Rückseite kommt noch eine Steigerung: wieder Figuren mit Totenschädel, anscheinend hat sich jemand im Park aufgehängt, während ein Paar auf einer Bank darunter sitzt. Auch im Booklet finden sich die Figuren mit Totenschädel wieder.

Declan de Barra

Declan de Barra

Aber das Artwork lockt einen auf eine falsche Fährte, von Horror und Monstern keine Spur. Trotzdem geben die Illustrationen die Stimmung der CD gut wieder – eine düstere, melancholisch wirkende Musik mit rätselhaften Texten, die an Moritaten und Bänkellieder erinnert.

Grundsätzlich erläutert Declan De Barra die Texte seiner Lieder nicht, aus Respekt gegenüber dem Lied und dem Hörer, wie er sagt. Denn beim ersten Hören eines Liedes laufe im Kopf des Hörers ein kleiner Film ab, der auch von der Ort und dem Zeitpunkt des Hörens beeinflusst würde. Dadurch entstünden Millionen Varianten des Liedes, da jeder seinen eigenen Erinnerungen an die Umstände hat, unter denen er das Lied zum ersten Mal gehört hat.

Mit seinen bildhaften Texten gelingt es De Barra, in dem kleinen Kino im Kopf großes Kino zu erzeugen. Es sind Lieder zum Zuhören, zum Nachdenken, die manchmal auch düster und traurig wirken…..weiterlesen auf track4.de

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