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Donots – „The long way home“ – Review

Donnerstag, 8. April 2010 | By | Category: Reviews

Die Donots sind im Laufe ihrer mittlerweile 16-jährigen Bandgeschichte reifer, erwachsener und musikalisch besser geworden. Es war all die Jahre ein steiniger Weg, den sich die fünf Jungs selbst ausgesucht haben. Sie hätten es sicherlich einfacher haben können, indem sie auf dem musikalischen Niveau des ersten erfolgreichen Albums einfach stehen geblieben wären.

DONOTS_-_The_Long_Way_Home

DONOTS_-_The_Long_Way_Home

Andere Bands haben in der Vergangenheit mit dieser Entscheidung auch kein ethisches Problem gehabt.
Die Donots hingegen sind „anders“, d.h. experimentierfreudiger und setzen genau dort an, wo andere  ein wohlmeinendes „Is scho recht“ sagen würden. Diese Philosophie wird auch auf dem neuen Album „The long way home“ fortgesetzt. Grenzen werden auf den elf Songs ausgelotet. Ob es nun die Grenzen der Band oder die des Zuhörers sind, bleibt unbeantwortet.

Fakt ist, dass die Single-Auskopplung „Calling“ der beste Song der CD ist und bleibt. Auch nach mehrmaligem Anhören verliert er nicht an Qualität und lässt damit die anderen zehn Lieder hinter sich zurück. Nicht meilenweit, aber doch ein Stück.

Und so belegen meines Erachtens „Forever ends today“ und „The tears gone by“ die begehrten Plätze zwei und drei. Beide Songs sind ruhiger, erinnern beinahe an Lagerfeuerromantik oder an die eine oder andere melancholisch angehauchte Dropkick-Murphys-Ballade. Schön.
mehr auf track4.de

www.donots.com
www.myspace.com/donots


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