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Florian Horwath „Speak To Me Now“ – Review

Dienstag, 25. Mai 2010 | By | Category: Reviews

Eigentlich hat das dritte Solo-Album von Florian Horwath alles, was ein gutes Album ausmacht: eingängige Melodien, eine schöne, fragil wirkende Gesangstimme, stimmiger Instrumenteneinsatz, dezent, nicht überladen. Damit alles nicht zu glatt klingt, gelegentlich Misstöne, Disharmonien – die aber wieder so gezielt eingesetzt werden, dass alles doch wieder zusammenpasst und der Gesamteindruck nicht gestört wird.

Florian Horwarth - Speak To Me Now

Florian Horwarth - Speak To Me Now

Aber trotz dieser Pluspunkte kann die CD mich nicht komplett überzeugen. Einerseits ist es außergewöhnliche Musik, deren Feinheiten sich erst beim mehrmaligem Hören erschließen. Andererseits kann sie im Hintergrund laufen, ohne dass sie irgendwelche Aufmerksamkeit erregt – typische Fahrstuhlmusik.

Wenn man zuhört, merkt man, dass die CD von der Spannung zwischen einer glatten eingängigen Melodie und gelegentlich Misstönen lebt. Sie erinnerte mich an „Eight Miles High“ von den Byrds, aber die Musik klingt weicher, harmonischer, runder – und erregt deshalb weniger Aufmerksamkeit.
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