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Gecko Turner – „Gone Down South“ – Review

Mittwoch, 15. September 2010 | By | Category: Reviews

Gone Down South“ ist die neueste Veröffentlichung des Spaniers Gecko Turner. Lt. Begleittext mischt er Afrobeat, Blues, Funk, Samba, Rock, Reggae, Bossa und Jazz zu einer speziellen Musik, zu „spanischem Soul“. Normalerweise wäre hier bei mir Schluss gewesen. Soul und Funk sind nicht unbedingt mein Ding. Zum Glück habe ich den Text dann doch noch weiter gelesen – und er machte mich dann doch neugierig auf die CD. Da war die Rede von „Leichtigkeit“, von Musik, die „selbst die dunkelsten Tage noch mit Licht fluten“ könne.

Gecko Turner - Gone Down South

Gecko Turner - Gone Down South

lso habe ich mir die CD angehört. Die ersten Titel waren nicht schlecht gemacht. Aber wie erwartet, liegen sie einfach nicht auf meiner Wellenlänge. „Cunate Suerte“ wäre sogar gut, wenn er sich nicht anhören würde, als ob ständig jemand bremst. Ansätze zu einem swingenden, fröhlichen Titel sind vorhanden, aber leider nicht die versprochene Leichtigkeit. Der Titel „Tea Time“ ist sogar extrem schwach. Der Rap-Gesang harmoniert nicht mit der funkigen Musik, er wirkt wie ein Fremdkörper – als ob er nicht zum Lied gehört. Den Versuch, hier Rap und Funk zu vermischen, kann ich nur als misslungen bezeichnen.

Aber es kamen dann doch noch einige Titel, die die geweckten Erwartungen mehr als erfüllten. Richtig gut ist „You Can’t Own Me“, dessen Melodie und Rhythmus mir sofort das Bild in den Kopf zauberte: von einem entspannten Fest unter Palmen mit Meeresrauschen im Hintergrund – so eine Mischung aus der Bacardi-Werbung und der Schluss-Szene aus dem Heike Makatsch Film „Almost Heaven“.

In eine ganze andere Landschaft versetzt der Titel „Mbira Bira“, das an die afrikanische Steppe erinnert. Die ersten Zeilen des Liedes werden von einer Sängerin mit einer super Stimme gesungen. Leider muss sie unbekannt bleiben, da die beteiligten Musiker auf dem mir vorliegenden Cover nicht genannt werden. Ein Manko!…..weiterlesen auf track4.de

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