RSS Feed abonnieren


Operation Mastermind – „Too Much Is Not Enough“

Mittwoch, 14. Juli 2010 | By | Category: Titel Tipp

Um die Band „Operation Mastermind“ rankt sich eine abenteuerliche Entstehungsgeschichte. Alles begann vor ein paar Jahren, als das Topmodel „Bunny Bonebreaker“ in London bei einem Photoshooting vom exzentrischen Milliardär „Magnus Mastermind“ (Pseudonym) angesprochen wurde. Er wollte Bunny für sein Projekt zur Erforschung der Sound- und Beatstrukturen der modernen Musik gewinnen, mit dem Ziel, den „ultimativen“ Groove zu entdecken.

Operation Mastermind

Operation Mastermind

Hier lernte Bunny den brillanten aber egozentrischen „CT Habourlubber“ kennen, der als rechte Hand von Mastermind und Sounddirektor der Mastermind Studios Zugang zu allen nur erdenklichen Soundquellen hat. Beide reisten mit einem mobilen High-End Studio monatelang durch die Welt, um den ultimativen Sound zu studieren und einzufangen. Nach Europa zurückgekehrt, nahmen sie „Curly Wisenheimer“ mit in ihr Team auf, der das dynamische Duo um die Kompetenz der virtuosen Gitarre ergänzt.

Operation Mastermind ist in Insiderkreisen bekannt für ihre ungewöhnlichen Shows und ihre exzentrischen After-Show-Parties. Bis Mitte 2010 durfte Operation Mastermind nicht einmal öffentlich auftreten und war nur auf den privaten Parties von Magnus Mastermind zu sehen und zu hören. Jetzt konnte sich die Band mit Mastermind einigen und darf veröffentlichen.

Eigenwillige Songs, mal mit funkelnden Bläsersätzen, mal klassisch orchestral und mit geheimnisvollen, raffinierten Arrangements. Immer gepaart mit relaxten Beats und Bunny’s erotischer Stimme – das ist Operation Mastermind.

Mal direkt und fordernd mit orientalischen Einflüssen („Secret Garden“), mal entspannt und zurückgelehnt, eine sonnige Geschichte erzählend („Paradise“). Stets lässig und cool mit geheimnisvollem Touch. Die Faszination an geballter Energie, die sich in Stücken wie „Calling“ und „Limousine“ auf dem Album entlädt, hält elegant die Balance zu lebendigen und sehr melodiösen Stücken wie „Catch of the Day“ und „Sunny Day“ und wird abgerundet durch sparsame, fast meditative Beats („Blue Curtains“) und eine dunkle Ballade („Autumn“).

http://www.operation-mastermind.com

http://www.myspace.com/operationmastermind
Quelle: MPN

Tags:

One comment
Leave a comment »

  1. Ok, die wilde Geschichte in Ehren.
    Aber ich hatte die Gelegenheit, die Scheibe mal vorab zu hören.
    Hut ab! Gut gemachtes Ding irgendwo zwischen Ambient und Electronic.
    Die Vorbilder Morcheeba lassen grüßen, aber das Trio hier muß sich nicht verstecken.
    Die Songs sind leichtgängig, ohne oberflächlich zu sein. eine Ausnahme ist der morbide Charme von „Autumn“ oder „Blue Curtains“. Er erinnert an „Mezzanine“ von Massive Attack und „Maxinquaye“ von Tricky. Natürlich, Liebhaber des klassischen Trip-Hops, der düster und reißend herauf- und hinabzieht müssen sich vermutlich an dieses alles in allem doch laszive und entspannte Werk gewöhnen. Aber das kann wirklich lohnenswert sein. Und warum immer die verteufelten Ausbrüche über Anpassung, Einreihung in klassischen Mainstream? Ein Versöhnungsangebot in diese Richtung stellen ja die angehängten Remixe von „Paradise“ dar.
    Insgesamt sind die Stücke mit schönen meditativen Streichern unterlegt, die dem Album einfach einen harmonischen, sommerlichen Touch verpassen. „Too much is not enough“ ist einfach, und das bedeutet entspannend. Das Erstlingswerk erinnert mich in keinster Weise an Top 20-Pop sondern an eine angenehme Neuentwicklung. Fein!

Leave Comment