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PENDULUM – „Witchcraft“

Sonntag, 1. August 2010 | By | Category: Titel Tipp

Drum & Bass und Rock & Roll passen nicht zusammen? Wer das denkt, der hat wohl noch nie in seinem Leben PENDULUM gehört und damit eine Menge versäumt! Schon seit seiner Gründung im Jahr 2002 im australischen Perth, das bereits gefeierte Rock-Acts wie das John Butler Trio, Eskimo Joe oder Karnivool hervorgebracht hat, sorgt das Sextett um Sänger Rob Swire mit seinen treibenden Club-Beats für Furore in der internationalen Musikszene – vor allem jedoch im aufgeschlossenen England fanden PENDULUMs hypnotisierende Klänge schnell ihre Fans, so dass die Australier schon bald ihren Lebensmittelpunkt nach London verlagerten und dort mächtig durchstarteten.

Pendulum-Witchcraft

Pendulum-Witchcraft

Schon ihr Debüt Hold Your Colour schaffte es 2005 in die Top 30 der UK-Charts, was der Nachfolger In Silico drei Jahre später mit dem zweiten Platz noch einmal phänomenal toppen konnte. Den absoluten Husarenritt legten PENDULUM jedoch kürzlich mit ihrem Drittwerk Immersion hin, das mal eben locker-flockig die Pole Position der britischen Albumcharts erklomm – eine Drum’n’Bass-Band auf Platz 1 der UK-Charts – in der heutigen Zeit nicht mehr und nicht weniger als eine amtliche Sensation!

Auch in Deutschland wartete „Immersion“ mit einem respektablen 62. Platz der Albumcharts auf – bei I Tunes konnte sich das Album sogar in den Top10 platzieren.

Wie das möglich ist? Ganz einfach: Man muss nicht nur mit der Zeit sondern ihr auch vorangehen – und dabei die richtige Symbiose aus Verrücktheit und visionären Ideen finden! Also paarten PENDULUM ihre pochenden Drum’n’Bass-Beats mit kräftigen Rock-Riffs und wunderschönen Pop-Melodien und schmiedeten so einen außergewöhnlichen Dance-Sound zusammen, der auf Immersion seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Wer den Mut besitzt, als Breakbeat-Formation mit Bands wie den schwedischen Metal-Ikonen In Flames oder den Prog-Rock-Göttern Porcupine Tree zusammenzuarbeiten und obendrein auch noch Prodigy-DJ Liam Howlett für einen Song verhaften kann, der muss einfach dafür belohnt werden.

Mit dem treffend betitelten Track Witchcraft präsentieren PENDULUM nun nach Watercolour (im UK auf Platz 4 der Single-Charts, hier Top5 aller Clubcharts) ihre zweite Singleauskopplung von Immersion. Ein Song, der den faszinierenden Sound dieser Band perfekt zur Geltung bringt: Nachdem Rob Swire dem Hörer mit seiner glasklaren Goldstimme zu einem verträumten Gitarren-Intro einen wohligen Schauer über den Rücken gejagt hat, explodiert der potenzielle Club-Hit in einem treibenden Electro-Beat-Gewitter, das nicht minder gänsehauterregend ist.

Ab 24.09 wird die PENDULUM-Hexerei Witchcraft als Single erhältlich sein, und kurz darauf beginnt auch schon ihre Deutschland-Tour, bei der die australischen Wahlbriten bei vier Dates unter Beweis stellen werden, dass sie auch und gerade live ein einmaliges Erlebnis sind.


Tourdaten:

26.09.2010 München (Backstage Werk)
05.10.2010 Hamburg (Markthalle)
06.10.2010 Bochum (Zeche)
07.10.2010 Berlin (Astra)

www.pendulum.com

www.myspace.com/pendulum

Quelle: MPN

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