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Selah Sue – „Raggamuffin“

Freitag, 8. Juli 2011 | By | Category: Titel Tipp

Es gibt wieder aufregende Musikerinnen, deren Platten nicht konfektioniert klingen – und die nebenbei auch gut aussehen (GQ)

Der Hit zum Durchbruch kommt nun zu uns: Mehr als eine Million Mal rauschte Raggamuffin innerhalb kürzester Zeit durch die Leitungen der Internet-Community, bevor er in Belgien und Frankreich zu einem wahren Superhit wurde. Für SELAH SUE war der groovige Track die Initialzündung, die ihr alle Türen in die obere Liga europäischer Popmusik öffnete. Kunstvoll in kräftige Ragga-Beats verkleidet, bringt die Schöne ein echtes Biest von Song auf die Bretter, der gleich beim ersten Hören aufhorchen lässt.

Selah Sue - Credits: Mondino

Selah Sue - Credits: Mondino

Ungewöhnlich ist Raggamuffin auf jeden Fall, schon der Einstieg mit der akustischen Gitarre ist alles andere als üblich. Aber schnell entfaltet sich Raggamuffin zu einer hinreißenden Ragga-Nummer, auf der SELAH SUE ein perfektes und eindrucksvolles Toasting abliefert. „Dieser Track symbolisiert mich am besten”, so die selbstbewusste Belgierin mit der unverwechselbaren Stimme. „Er zeigt einerseits meine soulige und singende, aber auch meine harte Seite zwischen Rap und Ragga. Ich navigiere gern zwischen Soul und Reggae hindurch, ich liebe es, beide miteinander zu verbinden. Raggamuffin ist zweifellos der beste Track in diesem Stil.“

Produziert wurde der Track von Farhot und Patrice, die sich als perfekte Studiokomplizen entpuppten. „Wo Farhot total verrückt auf digitale Sounds ist, war Patrice der ideale Mann für die melodischen Parts“, so SELAH SUE, die sich ihre Mitstreiter im Studio sorgsam selbst aussuchte.

Ihr Debüt-Album Selah Sue steckt in dieser Hinsicht ohnehin voller Kult: Cee-Lo Green stand zum Beispiel für das Duett Summertime mit SELAH vor dem Mikro, und am Mischpult sah man abwechselnd Farhot (Nneka), Patrice und Meshell Ndegeocello hantieren. Prince himself bot ihr im letzten Herbst den Support-Slot für seine Antwerpen-Show an, und seit sie auch in Frankreich lässig die Nummer 1 der Charts knackte, kommt man eigentlich um SELAH SUE nicht mehr herum. Auch die deutsche Presse ergab sich bereits in Lobeshymnen: „Das herrlich knarzende Soul-Debüt der Belgierin Selah Sue hat funky HipHop- und bassige Reggae-Einflüsse und schoss in Frankreich sofort auf Platz 1 der Charts. Auch in der Redaktion wollten alle das Debüt der Belgierin „nur kurz“ ausleihen. Wie damals bei Amy und Norah…“, begeisterte sich die Freundin-Redaktion, und die Cosmopolitan geriet ins Schwärmen: „Bald wird auch hier jeder wissen: Das ist die Tolle mit der Duffy-Stimme!“. Auch der Playboy ordnete SEALH SUE gleich bei den Klassikern ganz oben ein: „Die zwölf Nummern pendeln zwischen der sphärischen Schwerelosigkeit von Massive Attack und der Klarheit einer Lauryn Hill.“

Im Oktober wird es Gelegenheit geben, sich von der eigenwilligen, naturblonden Ragga-Lady in großem Stil live verführen zu lassen:

06.10.2011: Blue Shell / Köln

07.10.2011: Maschinenhaus / Berlin

08.10.2011: Prinzenbar / Hamburg

10.10.2011: Substanz / München

Quelle: WMG

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