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Auletta Herbsttour 2009 – Start am 16.09.

Dienstag, 15. September 2009 | By | Category: Top News

Mainz bleibt Mainz, aber die Welt gehört uns!

Schwer zu sagen, ob die Jugend von Mainz ohne Auletta das Wort „Feier“ überhaupt buchstabieren könnte. Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich wäre die Stadt ohne die regelmäßigen Spontan-Partys der Auletta-Fraktion in genau jener trostlosen Lethargie und Antriebslosigkeit versunken, die Sänger Alex, Gitarrist Martin, Bassist Daniel und Schlagzeuger Jusch nun auf ihrem Debütalbum „Pöbelei & Poesie“ lautstark und wortreich bekämpfen. Frei nach dem Motto: Wir sind jung, das Leben ist kurz und unser Weg ist steinig. Wir  gehen trotzdem schon mal vor…

Auletta

Auletta

Lange, bevor Bands wie Enter Shikari oder die Arctic Monkeys via MySpace zu Königen der YouTube-Generation wurden, tobte in Mainz bereits der Mob. Damals, Anfang der Nullerjahre, verlegten die Neu-Twens von Auletta ihre meist am Rheinufer anberaumten und von Akustikgitarren sowie dem ein oder anderen Äppler begleiteten Sit-ins in den bandeigenen, locker 50 Leute fassenden Proberaum, in dem der Abend in die Nacht und den nächsten Morgen überging – begleitet vom Soundtrack aus Live-Musik und Indie-Disko. Das hier ist besser als jeder Abend im Club oder in der Kneipe, denn hier feiert eine Szene, ohne szenig zu sein: Mit ihrem Talent, sich und anderen die beste Zeit der Welt zu verschaffen, gewinnen Auletta Fans und neue Freunde  und schaffen so die ideale Voraussetzung für einen breit angelegten Blitzstart in die Bandkarriere, aber: Auletta halten lieber die Bälle flach und verabschieden sich nach dem Zivildienst erst mal ein paar Monate ins Ausland. Leben atmen.

Mit bis zum Anschlag gefüllten Akkus und frisch inhalierter Inspiration kehren Auletta nach sechs Monaten Abstinenz in den heimischen Probepartyraum zurück. Die einst aus leicht schrägem Akustik-Pop und in Texte verpackten Gedichten bestehenden Auletta-Songs bekommen plötzlich eine komplett neue Klangfarbe: Sänger Alex hatte in den sechs Monaten das Glück, die Brit-Pop-müde Musikszene Londons bei ihrer Verwandlung in eine aufregende Indie-Rock-Metropole zu beobachten. Wie ein Schwamm sog er auf, was aus Clubs, Bars und Hinterhöfen schallte, und was zum zukünftigen Trademark seiner Band werden sollte: Die Riffs, der Rhythmus und die Attitüde von Bands wie den Libertines, Franz Ferdinand oder den Futureheads, die sämtliche seiner Alarmlampen leuchten lassen. Dieser neue, aufregende Sound in Kombination mit Martins Straßenpoesie ist für das nach einem italienischem Nest benannte Quartett die Nische, die sie seitdem lautstark besetzen: Tanzbarer Indie-Rock mit deutschen Texten.

Es dauert kaum ein Jahr, bis die einstigen Proberaum-Partys in größere Clubs verlegt werden müssen. Auletta fühlen sich wohl mit ihren neuen Songs, mit dem Titeltrack „Pöbelei & Poesie“, einem Pamphlet gegen Gleichgültigkeit, Konformismus und Trägheit. Sie beweisen Humor, wenn sie in Stücken wie „Roboter“ Bands wie den Pixies huldigen und ihrer eigenen, unsicheren Zukunft selbstbewusst ins Gesicht lachen.

Auletta haben stets ihr Ziel im Auge, das sie konsequent, aber unverkrampft und

immer mit einem Pfeifen auf den Lippen verfolgen: Dem vorgenormten Leben einen Haken zu schlagen und sich über Stadt- und Landesgrenzen hinaus Gehör zu verschaffen. Mit ihrer jetzigen Plattenfirma im Rücken sollte das klappen.

Aufgenommen haben Auletta ihr Debütalbum in Hamburg und den Lübecker „Musik Plant Studios“. Regie dabei führte Produzent Sven Bünger sowie Freund und Bruder im Geiste Axel „Aki“ Bosse, der die Band dank seiner Perspektive als Außenstehender „ermutigt hat, bestehende Arrangements aufzubrechen und das Ganze etwas zu raffen“, wie sich Frontmann Alex erinnert. „Das war am Anfang zwar etwas komisch und befremdlich, erleichtert nun aber auch anderen, sich mit den Songs zurecht zu finden. Wir waren vorher schon ziemlich in unserem Ding.“

Man muss sich mal vorstellen: Von zehn „Newcomern“ schafft es in der Regel einer, sich zu behaupten. Einer! Auletta haben beste Chancen, dieser eine zu sein, denn sie synchronisieren in ihren Songs positives Lebensgefühl, Unangepasstheit und den Mut, Neues zu entdecken – manchmal auch gegen gut gemeinte Ratschläge. Die wahre Stärke der Band liegt neben dem Schreiben eingängiger Hooks und mitreißender Melodien vor allem in dem Talent, ihr Publikum im Handumdrehen auf ihre Seite zu ziehen, egal in welcher Stadt oder auf welcher Bühne. Gelernt ist eben gelernt.

Tourdates:

16.09.2009 Dortmund
17.09.2009 Saarbrücken
18.09.2009 Stemwede
19.09.2009 Freiburg
23.09.2009 Köln
24.09.2009 Wiesbaden
25.09.2009 Hamburg
26.09.2009 Hannover
30.09.2009 Berlin
02.10.2009 Erfurt
03.10.2009 Dresden
08.10.2009 Fulda
09.10.2009 Krefeld
10.10.2009 München
16.10.2009 Aachen
17.10.2009 Lahnstein
22.10.2009 Bielefeld
23.10.2009 Flensburg
24.10.2009 Bayreuth
29.10.2009 A – Klagenfurt am Wörthersee
30.10.2009 Innsbruck
31.10.2009 A-Steyr
01.11.2009 Wien
02.11.2009 Regensburg
03.11.2009 Marburg
06.11.2009 Tübingen
07.11.2009 Passau
12.11.2009 Mainz
14.11.2009 Traunstein
19.11.2009 Osnabrück
20.11.2009 Potsdam
21.11.2009 Leipzig
27.11.2009 Kaiserslautern
04.12.2009 Bremen
05.12.2009 Oberhausen
11.12.2009 Leer
12.12.2009 Karlsruhe
16.12.2009 Frankfurt
17.12.2009 Heidelberg

www.auletta.de

Quelle: FKG Scorpio

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