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Beyoncé – „I AM…SASHA FIERCE“ – VÖ: 29.01.2010

Samstag, 9. Januar 2010 | By | Category: Top News

Das gab seit fünf Jahren nicht mehr: die sensationelle Zahl von zehn Grammy-Nominierungen ineinem Jahr auf sich zu vereinen, war zuletzt Kanye West 2004 gelungen. Bei den Kandidaten für die begehrtesten Musikpreise der Welt, die am 31. Januar 2010 in Los Angeles vergeben werden, fand sich der Name der 28-jährige Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Schauspielerin in den Kategorien „Record Of The Year“, „Album Of The Year“, „Song Of The Year“, „Best Female Pop Vocal Performance“, „Best Female R&B Vocal Performance“, „Best Traditional R&B Vocal Performance“, „Best R&B Song“, „Best Contemporary R&B Album“, „Best Rap/Sung Collaboration“ und „Best Song Written For Motion Picture, Television Or Other Visual Media“.

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Um dies entsprechend zu zelebrieren, gibt es nun endlich ALLE Hits von „I am … Sasha Fierce“ auf EINER CD zusammen mit 2 Bonus-Tracks („Video Phone“ feat. Lady Gaga und das bisher unveröffentlichte „Poison“)!

Als ich mit dem Album begann, war mir bewusst, dass ich mich als Künstler weiterentwickeln muss„, erklärt Beyoncé anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Doppel-Albums „I Am… Sasha Fierce„. „Denn auch wenn ich in der Vergangenheit sehr erfolgreich war und das Glück auf meiner Seite hatte, möchte ich dennoch immer neue Herausforderungen suchen, ich will immer noch nervös sein und ich will immer noch begierig auf all die Dinge sein, die meine Karriere aufregend machen.
Es ist wohl genau diese Einstellung, die dafür sorgt, dass im November 2008 die Welt wieder einmal gespannt einem Beyoncés-Album entgegen fieberte. Ihr letztes Werk lag mittlerweile mehr als zwei Jahre zurück: „B’Day„, dass der US-Superstar zu ihrem 25. Geburtstag am 4. September 2006 veröffentlicht hatte, platzierte sich rund um den Globus an der Spitze der Charts, wurde mit einem Grammy ausgezeichnet und verkaufte sich weltweit mehrere Millionen Mal.

Das Besondere an „I Am… Sasha Fierce„: Mit jeder der beiden CDs des Doppelalbums enthüllt Beyoncé eine andere Seite ihrer Persönlichkeit und ihres Charakters. Damit gibt sie der Welt einen Einblick in den Yin-und-Yang-Balanceact, den die Sängerin, Songschreiberin und Produzentin in ihrer künstlerischen Entwicklung Tag für Tag zu absolvieren hat. Die unterschiedliche Ausrichtung der beiden CDs hat auch musikalische Auswirkungen: Während Beyoncé auf „I Am…“ verzugsweise intime Balladen präsentiert, gibt sie das Mikrophon auf der nächsten CD an „Sasha Fierce“ weiter, die mit Uptempo-Dancetracks ordentlich aufdreht.

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Sasha Fierce‘ ist mein Alter Ego, das jetzt auch einen Nachnamen hat. Sie übernimmt, wenn es an die Studioarbeit oder auf die Bühne geht. Ich habe sie erschaffen, um meine wahre Person zu schützen. Deshalb handelt jene Hälfte des Albums, die den Titel ‚I Am…‘ trägt, davon, wer ich wirklich bin, unter dem ganzen Make-Up, wenn die Scheinwerfer ausgehen, neben dem ganzen aufregenden Star-Leben.

Sasha Fierce ist die lebenslustige, sinnliche, direkte und glamouröse Seite, die zum Vorschein kommt, wenn ich arbeite oder auf der Bühne stehe. Dieses Doppelalbum erlaubt mir, mehr Risiken einzugehen und mehr aus mir heraus zu gehen – oder besser gesagt, ‚in mich hinein zu gehen‘ und eine Seite von mir zu zeigen, die normalerweise nur Menschen sehen, die mich gut kennen.

Auf „I Am…“ offenbart die vielfache Grammy-Preisträgerin eine ganze Reihe musikalischer Aspekten und Interessen, die v.a. ihre Fans überraschen dürften. „Meine Einflüsse reichen von Folk über Alternative bis hin zu Songs mit akustischer Gitarre… Sachen, die anders sind, als das, was ich normalerweise singe.“ Mit den Stücken, an deren Produktion und Komposition sie immer beteiligt war, vereint sie die besten Elemente aus Pop und Soul, nicht ohne die traditionellen Grenzen beider Genres hier und da zu übertreten. „‚I I Were A Boy‚ (die erste Single der Albums) ist ein gutes Beispiel„, erklärt sie, „es ist kein klassischer R&B-Song. Es ist natürlich sehr schwer, auszubrechen und Neues auszuprobieren, weil die Menschen ganz bestimmte Erwartungen haben. Ich wollte diesmal ganz einfach, dass die Leute Songs mit starken Texten zu hören bekommen, die sie emotional berühren. Ich liebe es, Balladen zu singen, denn ich denke, dass die Musik die Emotionen der Geschichten viel besser transportiert. Der Zusammenhang zwischen Musik und Text wird wesentlich deutlicher, weil man nicht ständig abgelenkt wird. Mir war wichtig, dass die Menschen hören, was ich zu sagen habe.“

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Auf „I Am…“ arbeitete Beyoncé mit einer ganzen Reihe von Songschreibern und Produzenten zusammen, mit denen sie normalerweise nie in Kontakt gekommen wäre, wie z.B. Produzent Toby Gad bei „If I Were A Boy“ und die britische Songwriterin Amanda Ghost bei „Disappear“ (das Beyoncé ein „kleines bisschen an die Beatles erinnert“), „Satellites“ und „Ave Maria„, mit dem Beyoncé die klassische Arie in einer neuen und hochinteressanten musikalischen Umgebung neu „erfindet“. „Manchmal gab es Dinge, die ich zum Ausdruck bringen wollte, aber es nicht selber konnte, also lud ich andere Schreiber ein„, sagt sie. „Von den Texten her ist es das beste Album, das ich je gemacht habe. Wenn ein Song nichts aussagt und mir persönlich nichts bedeutet, kam er nicht drauf.
Sasha Fierce“ ist das komplette Gegenteil. „Sie ist die andere Seite von mir. Manchmal will man einfach nicht nachdenken, manchmal will man einfach nur Spaß haben. Sasha Fierce ist ein Partygirl, sie ist bootylicious. Sie ist es, aber ich bin es nicht. Sie ist mein Alter Ego. Letztendlich offenbare ich, wer ich wirklich bin.“

Der Lead-Tack auf „Sasha Fierce“ ist „Single Ladies (Put A Ring On It)„, eine Hymne an die persönliche Selbstbestimmung. „Der Song sagt: ‚Ich war so lange mit dir zusammen, aber du hast dir einfach zu viel Zeit gelassen. Ich weiß, ich sehe heiß aus und du kannst das auch sehen, aber jetzt musst du eben leiden – du hättest mir eben einen Ring an den Finger stecken sollen„, erklärt Beyoncé. „Wenn ich mir hochhackige Schuhe anziehe, dann hat das was mit Selbstbewusstsein zu tun, manchmal sogar zuviel davon und dann bekommt man all die Dinge zu hören, die Frauen helfen, sich selbst zu pushen, rauszugehen und sich neu zu orientieren.“

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

Beyoncé - Videostills "Video Phone" (c) Sony Music

„‚Sasha Fierce‚ macht Spaß. Da ist z.B. der Uptempo-Song ‚Radio‚, der von meiner Kindheit erzählt. Beim ersten Hören klingt es wie ein Feel-Good-Song, aber wenn man auf den Text achtet, dann stellt man fest, dass es ums Erwachsenwerden geht.

Bei uns zu Hause war es so, dass ich nicht auf alle Partys ging und nicht alle Sachen gemacht habe, die andere Teenager machen, denn ich war so vernarrt in mein Radio und meine Musik. Ich liebte dieses Radio wirklich sehr und meine Eltern waren glücklich, dass ich mich für etwas Positives interessierte.

Auf ‚Sasha Fierce‚ versuche ich, schnelle Songs zu machen, die Spaß machen, aber gleichzeitig auch etwas mitteilen. Das ist jene Art von Songs, für die ich eigentlich bekannt bin, die ich aber mindestens genauso liebe wie die intimeren Stücke.“

www.beyonce.de

http://www.myspace.com/beyonce

Quelle: Sony Music

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