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BONFIRE – Deutsche Nationalhymne Rock Version

Freitag, 30. April 2010 | By | Category: Top News

56 Jahre nach dem Wunder von Bern, 36 Jahre nach der Schlacht von München, 20 Jahre nach dem Triumph von Rom und vier Jahre nach dem fast geglückten Sommermärchen im eigenen Land ist es 2010 endlich wieder so weit – Deutschland wird Fußball-Weltmeister. Damit sich dieser Traum erfüllt, steht eine ganze Nation hinter unserer Mannschaft, tut alles erdenklich Mögliche für den Titel und singt einen Sommer lang DIE einzige – nämlich ihre – Deutsche Nationalhymne.

Bonfire

Bonfire

1796 von Joseph Haydn komponiert, 1841 von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben mit dem Text über Brüderlichkeit, Glanz und Herz versehen, ist dieses Werk bis heute ein einzigartiges Kulturgut unseres Landes. Aber all das liegt weit in der Vergangenheit – Fußball wurde damals noch mit Kartoffeln gespielt, elektrische Instrumente mussten noch erfunden werden und unter Rock verstand man ein weibliches Kleidungsstück.

Heute schreiben wir das 21. Jahrhundert, in dem Fußball zum Leben gehört wie das tägliche Feierabendbier, E-Gitarren, die Musik beherrschen und Rock definitiv auch Männersache geworden ist. Allerhöchste Zeit also, die Deutsche Nationalhymne ins Hier und Jetzt zu holen.

Bonfire haben genau das gemacht – laut, dreckig, rockig und nach vorne – ist ihre Version der Deutschen Nationalhymne. Immer noch zum Mitsingen, aber nun auch zum Headbangen, Bier trinken und in Stimmung kommen für die anstehenden Spiele der Deutschen Elf. Egal ob mit Freunden zu Hause, beim Public Viewing mit tausenden Gleichgesinnten oder vor Ort in den Stadien Südafrikas – diese Nummer heizt kräftig ein für die nächsten 90 Minuten Spiel, Kampf und Sieg und für die anstehenden fünf Wochen Weltmeisterschaft voller Gemeinschaftsgefühl, Jubel und Erfolg in den Farben Schwarz, Rot, Gold!

Kurze Bandbiographie Bonfire:

Gegründet wurde die Hardrock-Band 1972 unter dem Namen Cacumen. 1986 benannten sie sich in Bonfire um und sind spätestens seit dem 1988er Werk „Fire Works“ eine feste Größe in der Musiklandschaft. Das Album verkaufte sich hierzulande über 250 000 Mal, verhalf der Band auch zum internationalen Durchbruch und enthielt die Hits „Ready 4 Reaction“, „Never Mind“ und die Ballade „Give It A Try“. Doch der Erfolg hatte auch seine Schattenseiten: Noch während der Aufnahmen zum dritten Album „Point Black“ verließ Gitarrist Hans Ziller die Band und spätestens mit dem Ausstieg des zweiten kreativen Kopfes und Sängers Claus Lessmann war der Titel des vierten Langspielers „Knock Out“ Programm für die Band. Lessmann und Ziller veröffentlichten unter ihren Namen Anfang der 90er eine EP, ehe sie 1995 die Namensrechte an Bonfire kauften, um wieder durchstarten und mit den Alben „Feels Like Comin’ Home“, „Rebel Soul“ und „Fuel To The Flames“ auf die Erfolgsspur zurückkehren zu können.

Bonfire sind ausgemachte Fußballsfans und diesen bereits ein Begriff: Claus Lessmann ist der Interpret der aktuellen Vereinshymne des FC Bayern München „Stern des Südens“, ohne die seit 1997 kein Heimspiel des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins mehr auskommt.

http://www.bonfire.de

http://www.myspace.com/bonfire22

Quelle: Wauw Communications

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One comment
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  1. Hey, ich finde es vollkommen okay, wenn es alle möglichen Versionen der deutschen Nationalhymnen gibt. So macht sich das Volk diese Hymne zu eigen und das Verhältnis der Deutschen zu sich selbst entspannt sich. Gibt inzwischen sogar eine Soul- und eine obercoole Bossa Nova-Version. Weiter so!

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