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Die Farbenlehre der Charlotte Lawrence

Sonntag, 29. September 2019 | By | Category: Top News

In ihrer neuen Single „Navy Blue“ erkundet die Sängerin eine Beziehung kurz vor dem Blackout.

Frisch Verliebte sehen die Welt durch die rosarote Brille. Wie aber fühlt es sich an, in einer Beziehung zu sein, die Gift für beide Partner ist? Charlotte Lawrence findet: dunkelblau. „Navy Blue“ lautet der Titel ihrer neuen Single, die eine leidenschaftliche, aber eben auch ziemlich ungesunde Beziehung untersucht.

„I think we both can’t be alone / We got delusions of a grandeur, baby / We’re only happy when we’re higher than the sun“, singt sie über zarte Gitarren-Klänge, die im Refrain in zentnerschweres Bass-Pochen übergehen. „Pretend that I’m the one for you / Just one more night / Navy blue“, haucht Lawrence mit engelsgleicher Stimme, während sie über die Klippen ihrer fatalen Liebe blickt.

„’Navy Blue’ handelt von einer vergifteten Beziehung“, kommentiert Charlotte Lawrence. „Doch nicht so, dass sie pechschwarz ist, dass es davon kein Zurückkommen gibt, man sich verlassen muss und nie wieder miteinander spricht. Noch nicht. Noch ist sie dunkelblau, die Farbe also, die schwarz am nächsten kommt.“ Daher auch der Hoffnungsschimmer einer weiteren gemeinsamen Nacht, ein letzter Tanz in dunkelblauer Dunkelheit mit dem Wissen: schon morgen kann alles schwarz sein. Wer „Navy Blue“ hört, ahnt, wie nahe Begehren und Verderben manchmal liegen können.

„Als wir den Song schrieben, verspürte ich augenblicklich eine derartig große Inspiration“, berichtet Charlotte Lawrence. „Und ich will, dass die Leute genau das hören. Für mich ist dies mein bisher stärkstes künstlerisches Statement. Ich liebe den Song über alles.“ „Navy Blue“ folgt auf die Single „Why Do You Love Me“, mit der die Künstlerin aus L.A. im Sommer ihr Warner-Debüt feierte. Vor wenigen Tagen begeisterte die Leftfield-Pop-Singer/Songwriterin mit einem Auftritt beim Reeperbahn Festival in Hamburg.

https://www.youtube.com/watch?v=j_i5B1iILDY&feature=youtu.be

 

Quelle: ANNA-THERESA KROEBER / WMG

 

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