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JAY-Z – The Blueprint 3

Freitag, 11. September 2009 | By | Category: Top News

Der wohl dickste Fisch im Teich der Superstars präpariert seine dritte Blaupause: Am 11. September erschien sein neues, elftes Album The Blueprint 3, das thematisch den Nachfolger von The Blueprint (2001) und The Blueprint 2: The Gift And The Curse (2002) bildet. Das Album erscheint auf JAY-Zs eigenem Label Roc Nation und wird weltweit über Atlantic Records vertrieben.

JAY-Z Credits Jim Wright

JAY-Z Credits Jim Wright

In den USA ging das Album bereits auf Platz #1 und setzte damit einen sensationellen Rekord in die Musiklandschaft: Mit nunmehr 11 No.-1-Alben (!) hat JAY-Z den bisherigen Rekordhalter Elvis Presley von der Spitze gekickt und ist der Solo-Künstler mit den meisten No.1-Alben seit der Einführung der Billboard-200! Damit ist er zugleich der zweiterfolgreichste Album-Act überhaupt in den Billboard-Charts: Nur die Beatles haben mit 19 No.-1-Alben noch mehr #1-Platzierungen vollbracht als JAY-Z!

Zwei Tracks aus The Blueprint 3 ließen die Community schon im Vorfeld aufhorchen, nämlich die erste Single Run This Town, die neben dem Meister selbst auch Rihanna und Kanye West zu Wort kommen lässt und in England mit Leichtigkeit die Nummer 1 der Charts erreichte, und die Clubsingle D.O.A. (Death of Auto-Tune), die schon einen mittelschweren  Sturm im Wasserglas der HipHop- und Producer-Community entfachte.
Der Song nimmt nämlich den in der Szene enorm beliebten Stimmen-Modulator aufs Korn, der ursprünglich dafür erfunden wurde, „falsche Töne“ im Gesang zu korrigieren. „Y’all n*ggas singin‘ too much / Get back to rap, you T-Pain-in‘ too much“, heißt es in den Lyrics und formuliert so eine klare Absage an den Effekt. Nichtsdestotrotz bewegt sich The Blueprint 3 natürlich auf allerhöchstem Niveau, und mit seinem Schuss in Richtung Kollegen schlägt er sich auf die Seite der Old-School-Fans, die schon lange eine Rückkehr zu den Wurzeln des HipHop fordern.

Die Aufnahmen zu The Blueprint 3 fanden zum größten Teil auf Hawaii statt, einerseits, um sich ganz auf das Album konzentrieren, andererseits um den „leakages“ vorzubeugen, sprich: illegale Raubkopien, die im Netz landen. Mr Hudson, Engineer und Kanye West-Schützling, betonte, dass „man auf Hawaii mehr Ruhe hat als in Städten wie New York oder Los Angeles“. Zur Auswahl der Producer verriet JAY-Z dem US-Rolling Stone schon während der Entstehung des Albums, dass für ihn allein das musikalische Ergebnis zählt: „Wenn Timbaland zehn gute Tracks macht, nehme ich zehn, wenn er nur drei gute Tracks macht, nur drei. Dasselbe gilt auch für Kanye West. Die Qualität der einzelnen Tracks wird darüber entscheiden, welche Richtung das Album einschlagen wird.“
Insgesamt wurden letztendlich drei Tracks von Timbaland betreut, der größte Teil des Albums entstand unter den Händen von Kanye West, z.B. Everyday A Star Is Born und Young Forever. Weiterhin haben No I.D., Swizz Beatz, Al Shux, The Inkredibles und The Neptunes Hand angelegt.

Wie zu erwarten, finden sich auf der Gästeliste von The Blueprint 3 auch jede Menge hochkarätige Namen neben Rihanna und Kanye West, zum Beispiel Alicia Keys und Pharrell. Zusätzlich hat der stets innovative JAY-Z auch einigen der heißesten Newcomer der Szene eine Plattform gegeben, etwa Mr. Hudson, Drake, Kid Cudi und J. Cole. Auch die Sample-Credits lassen auf das Beste schließen, so kann man Tunes und Beats von Alphaville (Young Forever) und Justice (On To The Next One) über Notorius B.I.G. (D.O.A.) bis hin zu Frederic Mercier (What We Talkin’ About) und der Mother Freedom Band (A Star Is Born) ausmachen.

USA TODAY äußerte sich bereits begeistert über The Blueprint 3: „Es gab eine Zeit, in der Rapper kaum über ihre zwanziger Jahre hinweg durchgehalten haben. Jay-Z, der langsam auf die 40 zugeht und hiermit sein elftes Album veröffentlicht, beweist, dass es für jemanden, der sich nur an sich selbst messen lassen muss, absolut kein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt.“ Entertainment Weekly bescheinigte dem Album, dass es „größten kommerziellen Wirkungsradius erreicht, während es seiner Street-Attitude treu bleibt.“

Die Tracks:
What We Talkin‘ About [Jay-Z + Luke Steele [Of Empire Of The Sun]]
Thank You
D.O.A. [Death of Auto-Tune]
This Town [Jay-Z + Rihanna + Kanye West]
Empire State Of Mind [Jay-Z + Alicia Keys]
Real As It Gets [Jay-Z + Young Jeezy]
On To The Next One [Jay-Z + Swizz Beatz]
Off That [Jay-Z + Drake]
A Star Is Born [Jay-Z + J. Cole]
Venus Vs. Mars
Already Home [Jay-Z + Kid Cudi]
Hate [Jay-Z + Kanye West]
Reminder
So Ambitious [Jay-Z + Pharrell]
Young Forever [Jay-Z + Mr Hudson]

http://www.myspace.com/jayz

Quelle: Warner Music Group


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