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Sparkling: Debüt am Freitag, Headliner-Tournee mit Europa-Terminen ab Oktober!

Freitag, 23. August 2019 | By | Category: Top News

Fest steht in jedem Fall, dass ihr Sound die globale Verheißung von Pop so gut einlöst, wie es schon lange kein Act mehr getan hat – und schon gar keiner aus Deutschland„. Diese überschwänglichen Worte von Linus Volkmann gelten dem Debütalbum „I Want To See Everything“ der Kölner Indie-Rocker von Sparkling, das an diesem Freitag erscheint.

                Sparkling – Credits: Community Promotion

Linus Volkmann ist bei weitem nicht der einzige Kritiker, den Sparkling mit ihrem ersten Longplayer überzeugen konnten. „Wunderbar geradlinig gespielte Gitarren, ein melodisch agierendes Schlagzeug und ein trockener Gesang, der die wichtigen und ironischen Texte mit viel Kraft versah„, urteilt beispielsweise das Magazin Schall, während der Musikexpress die künstlerische Entwicklung des Trios auf dem von Andy Ramsay (Stereolab) produzierten Album hervorhebt: „Die 4-Track-EP ‚This Is Not The Paradise They Told Us We Would Live In‘ vor drei Jahren war so ein Junge-Männer-haben-Wut-und-gehen-im-Indie-rock-steil-Ding, I WANT TO SEE EVERYTHING schießt jetzt weit über die stilistische Spur hinaus und öffnet den Songs neue Türen zum Electro-Pop.

Auch international konnten die Brüder Levin (Gitarre/Gesang) und Leon Krasel (Drums) sowie Luca Schüten (Bass) bereits für Aufsehen sorgen: Aus einem Gig im ausländischen Künstlern oft skeptisch gegenüberstehenden England ergab sich dank einiger anwesender Promoter plötzlich eine Tour auf der britischen Hauptinsel. Dass Sparking nach wie vor im Vereinigten Königreich auf offene Ohren stoßen, beweist das Airplay auf BBC 6 bei Steve Lamacq – und vor allem das Interview mit dem Kult-Moderator Jack Saunders, der sich in seiner BBC Radio 1´s Indie Show über das kommende Album wie folgt äußerte: „Watch out for that album because it’s gonna be a real real special one„. Und auch in Frankreich können Sparkling offensichtlich überzeugen: Das Pariser Label Kitsuné brachte die Single „We Don’t Want It“ vor Kurzem auf einem seiner heiß gehandelten Sampler heraus.

Mit ihrem Debüt „I Want To See Everything“ im Gepäck geht die bereits beachtliche Reise von Sparkling nun auf die nächste Etappen: Nach einem Auftritt beim  Showcase von popNRW auf dem Reeperbahn Festival wird sich das kosmopolitische Trio auf eine Headline-Tournee begeben, bei der neben diversen Terminen in Deutschland auch Auftritte in London, ParisLyon und Brüssel auf dem Programm stehen.

Festivals:
24.08. Schwabmünchen – Singoldsand Festival
19.09. Hamburg – Reeperbahn Festival

Tour:
23.10. Hamburg – Uebel & Gefährlich
24.10. Jena – Rosenkeller
25.10. Chemnitz – Atomino
30.10. FR-Lyon – La Marquise
02.11. FR-Paris – Super Sonic
06.11. GB-London – Windmill Brixton
15.11. Berlin – Maze
16.11. Nürnberg – Club Stereo
17.11. Hannover – Café Glocksee
21.11. Göttingen – Dots
22.11. Köln – Gebäude 9
29.11. Bremen – Lagerhaus
30.11. Darmstadt – Bedroomdisco
01.12. Bielefeld – Nr. z.P.
12.12. BEL-Brüssel – Le Brass

Info (Linus Volkmann):

Es ist Mitte der Zehner Jahre. In London bewohnen drei Typen ein einziges Zimmer, es kostet 800 Pfund. 800 Pfund, das bedeutete vor dem ganzen Brexit-Hustle noch über 1000 Euro. Quadratmeter bekommen sie dafür… zwölf. Puh!

Die Story von Sparkling beginnt dabei aber eigentlich ganz woanders. Irgendwo in Köln nämlich. Schon früh machen die Brüder Leon und Levin Krasel zusammen Musik, später kommt Luca Schüten am Bass hinzu. Nach der Schulzeit bleibt der Fade-Out aus, im Gegenteil, die Sache wird immer wichtiger.

Bald kommt es zu größeren Auftritten in der eigenen Stadt, Cologne Music Week, c/o pop und ähnliches liegen dem Trio zu Füßen. Ihre hochkonzentrierte Mischung aus hypnotischen Beats und vielschichtigem Pop-Songwriting überragt das gefällige Mittelfeld okayer Jungsbands aus der Nachbarschaft deutlich. Elektrifizierter Post-Punk mit Gitarre zwischen atemlos und elegant, aber vor allem eben ziemlicher Leuchtturm-Style.

Wer solche Songs spielt, den hört und sieht man weit. Das mag zumindest ein wenig erklären, wie der nächste Schritt zustande kommt – ein Schritt, auf den die allermeisten hiesigen Bands ewig warten. Sparkling wollen über die eigene Szene, über Köln hinaus – und was liegt da näher als… London? Nun, verdammt noch mal einiges, möchte man meinen. Aber Sparkling sehen das anders.

Fast schon entschuldigend räumen sie ein, dass Köln von Berlin quasi weiter weg läge als eben London oder Paris. Sparkling organisieren sich jedenfalls 2014 rund um eine Englandreise einen Gig in der Pop-Hauptstadt. Für ein paar coole Ansichtskarten hätte das sicher schon gereicht. Vor Ort allerdings kommt alles anders.

Lokale Promoter sind bei dem Konzert anwesend, Sparkling faszinieren auch sie, aus dem einen Gig werden in den nächsten Tagen ein Dutzend. Der zweiwöchige Ausflugstrip nach England gerät für die Band zum Anfang einer bis heute andauernden Reise.

Auftritte in Paris, überhaupt in Frankreich ergeben sich ebenfalls über Mundpropaganda. Das befeuert die Band, nun auch französische Passagen in ihren Songs aufblitzen zu lassen. Das bilinguale Flimmern zwischen deutsch und englisch öffnet sich weiter. Sparkling sind kein Produkt einer regionalen Szene. Das hier ist die bestechende Blaupause einer tatsächlich europäischen Band. Für den Moment einer Platte, eines Konzerts mal erleben dürfen, was ein offenes Europa einfach für eine fantastische Idee ist.

Das alles kann man jetzt endlich auf Albumlänge hören. Bis dato existiert bereits eine mit Moses Schneider produzierte EP, Songs, Clips, aber 2019 wird’s richtig ernst. Das Debüt-Album einer über Jahre gereiften, unheimlich tighten Band steht an. Zur Hälfte produziert in Düsseldorf, zur Hälfte in London zusammen mit Andy Ramsay von Stereolab.

„I Want To See Everything“… wie entwaffnend unironisch dieser Slogan und das gleichnamige Eingangsstück sind. Sparkling interessieren sich nicht für die coole Pose, sie wollen mit diesem energetischen Pop einfach raus in die Welt. Das Album macht es ihnen dabei leicht, denn es spricht eine Universal-Sprache in Pop, die weit über das angebotene Deutsch, Englisch, Französisch der Lyrics hinausgeht. In Stücken wie beispielsweise „Alive“, „Champagne“, „The Same Again“ gibt es so viel zu entdecken, so viel auszukundschaften- aber trotzdem fühlt man sich schon beim ersten Hören heimisch darin. Das ist verdammt selten, meist ist es ja doch Entweder/Oder.

Fest steht in jedem Fall, dass ihr Sound die globale Verheißung von Pop so gut einlöst, wie es schon lange kein Act mehr getan hat – und schon gar keiner aus Deutschland. Wer beim Musikhören auf Schweiß und Euphorie aus ist, findet hier endlich wieder einen Ort, an dem beides in Strömen fließt.

Das Album fühlt sich so verdammt richtig an, kann es nur empfehlen.
Linus Volkmann

Sparkling sind:

Levin Krasel (Vocals, Guitar, Synthesizer, E-Piano)
Luca Schüten (Bass, Sythesizer, Piano, Backing Vocals)
Leon Krasel (Drums, Percussion, E-Drums, Backing Vocals)

Quelle: Community Promotion

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