RSS Feed abonnieren


ZAZ „Paris“

Montag, 8. September 2014 | By | Category: Top News

Die international gefeierte, französische Chanteuse präsentiert die berühmtesten Songs über Paris! Unter Mitwirkung der Producerlegenden Quincy Jones und John Clayton

Duette mit Charles Aznavour und Nikki Yanofsky

ZAZ - Credits:  Yann Orhan

ZAZ – Credits: Yann Orhan

 

Ein Tribut an Paris

In ihrem Heimatland Frankreich wird sie „die neue Edith Piaf“ genannt und gilt als der größte Star, den das Mutterland des Chansons in den letzten Jahren hervorgebracht hat: ZAZ! Ihre Stimme besitzt diesen leicht heiseren, kräftigen und unwiderstehlichen Ton, der eine starke Persönlichkeit und ein charismatisches Wesen ausmacht und Menschen auf aller Welt fasziniert. So katapultierte sich ihr Debüt-Album Zaz im Jahr 2010 auf Platz 1 der französischen Charts und auch die Single Je Veux wurde zu einem internationalem Superhit. Sie belegte rund um den Globus hohe Chartpositionen und erreichte in Deutschland Goldstatus.

Mit weltweit 2 Millionen verkauften Exemplaren von Zaz erreichte das Album in Frankreich eine Diamantauszeichnung für mehr als eine Million verkaufte Exemplare, Doppelplatin in Belgien und Deutschland, Platin in Österreich, in Polen, in der Schweiz und in Russland. Auch ihr zweites Studio-Album, Recto Verso (2013), knackte mit weltweit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren die Millionengrenze. In Deutschland platzierte es sich auf Anhieb auf Platz 2 der Albumcharts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Bereits 2011 erschien das Live-Album Sans Tsu Tsou, mit dem ZAZ ihre Fans begeisterte.

Vor acht Jahren zog ZAZ (Isabelle Geffroy) von Bordeaux nach Paris um und bereitete das vor, was sich als einzigartige Bestimmung herausstellen sollte. Kaum war sie da, ergatterte sie einen Job als Sängerin in einem Cabaret, in dem sie immer auf der Bühne stehen und ohne Mikrofon auftreten musste. Aber so richtig konnte sie sich mit der vorhersehbaren Routine des Cabarets nicht zufrieden geben, und so entschloss sie sich stattdessen, in den Straßen von Montmartre zu singen. Mit ihren fesselnden Qualitäten und nicht zuletzt ihrer außergewöhnlichen Stimme zog sie einen immer größeren Zuhörerkreis an, der sie unbedingt hören wollte.

Ihr seinerzeit spontan zusammengestelltes Repertoire war bereits ein instinktiver Tribut an Künstler wie Ella Fitzgerald, Yves Montand und Edith Piaf, für die ihr Vertrauter Charles Aznavour einige Songs geschrieben hatte. Dessen Meinung über ZAZ, die sich mit ihm für eine „Zaznavouresque“ Version seines Songs J’aime Paris au mois de Mai (Ich liebe Paris im Mai) zu einem Duett zusammentat, ist unmissverständlich:

„ZAZ besitzt eine natürliche Anziehungskraft, sie kann alles singen und berührt deine innerste Seele. Sie wird immer so weit gehen, wie es ihr möglich ist, und dann noch weiter. Sie hat schon jetzt eine einzigartige Karriere hinter sich, viele Fans und einen internationalen Ruf; sie ist die erste französische Sängerin seit langer Zeit, die es geschafft hat, enorm populär zu werden.” (Charles Aznavour)

Und die Tatsachen bestätigen dies: ZAZ ist die seit Jahren weltweit bestverkaufende und erfolgreichste französische Sängerin und, neben Daft Punk und David Guetta, einer der erfolgreichtsten französichen Acts überhaupt! Von Chile bis Ägypten, von Deutschland bis China haben Fans in über 50 Ländern über 3 Millionen ihrer ersten zwei Alben gekauft. Überdies konnte sie internationale Erfolge feiern und viele Auszeichnungen entgegennehmen, darunter ein Felix in Kanada, ein Victoire de la Musique Award in Frankreich und den European Border Breaker Award. Zwei Nominierungen für den Echo gab es bereits in Deutschland, nämlich als Best International Newcomer im Jahr 2011 und als Best International Rock/Pop-Künstler, weiblich im Jahr 2012!

Im August 2014 begab sie sich auf eine große Welttournee, die sie auf jeden Kontinent und in durchweg ausverkaufte Hallen führte!

Die erste Single aus ihrem dritten Album Paris, die als Vorbote zum Album erscheinen wird, betont die enge Verbindung zwischen dem Paris der Vergangenheit und der Stadt, wie sie sich heute gibt und in deren Vibe ZAZ ihr Leben intensiv lebt.

ZAZ‘ Botschaft? Maurice Chevaliers Chanson Paris sera toujours Paris (Paris wird immer Paris bleiben), der während der Besetzung durch die deutschen Truppen (Juni 1940 bis August 1944) sehr populär war, ist „ein Song, der den Geist der Freiheit ausdrückt, der Paris bis heute auszeichnet.“ Selbst in den dunkelsten Stunden seiner Geschichte, ist Paris immer die Stadt des Lichts gewesen. Eine Stadt, die ZAZ wie ein Magnet anzieht, aber auch jeden anderen, der an seine Träume glaubt. Ein Ort, an dem alles möglich zu sein scheint.

ZAZ machte kein Geheimnis um ihre Bemühungen, Quincy Jones für die Aufnahmen ihres dritten Albums zu gewinnen. Der legendäre Produzent, der unter anderem für den Erfolg von Michael Jacksons „Thriller“ (das weltweit meistverkaufte Album aller Zeiten) verantwortlich ist, akzeptierte die Anfrage nicht nur, er bezeichnete die Sängerin in einem Interview sogar als eine der besten Stimmen, die er je gehört hat und die der Kraft der Musik ihre Freude und ihre Glaubwürdigkeit verleiht.

“Sie hat wahre Blues-Wurzeln in ihrer Stimme, von der du schwören könntest, dass sie aus dem Ghetto stammt!” (Quincy Jones)

Hingerissen von einem solchen Lob, hat sich ZAZ diesen wertvollen Input zu Herzen genommen und ließ sich deutlich von seiner väterlichen Unterstützung führen, wie auch von seinem engem Vertrauten John Clayton (Bassist und Arrangeur für Diana Krall, Natalie Cole und das Count Basie Orchestra) und Charles Aznavour.

Dieses Album ist einzigartig, weil…

die Jazz-verrückte ZAZ zum ersten Mal von einer Big Band begleitet wird.

„Man fühlt die Energie von jedem einzelnen Musiker, und das bringt dich dazu, dich fallen zu lassen“, so ZAZ.  „Jazz ist ein anspruchsvolles Genre in der Musik, das größte Genauigkeit erfordert; du musst mit größtem Feingefühl inmitten all dieser Instrumente agieren, aber gleichzeitig fühlte ich eine große Freiheit, meine Stimme auszuweiten und erfindungsreicher und kreativer in meinen Interpretationen zu werden.“

Die Einmaligkeit des Albums rührt auch aus ihrer Bestimmung her, in der Zusammenarbeit mit französischen Sängern neue Wege zu beschreiten. Die meisten von ihnen sind vertraute Namen. Die Neu-Pariserin ZAZ, die sich um nichts weniger kümmert als darum „hip“ zu sein, hat keine Zeit für bloßes Nachsingen, ihr Ansatz ist stets Maßarbeit!

So lud sie gestandene Musiker ein, um eine große Auswahl von Songs mit engem Paris-Bezug zu performen, darunter Ilan Abou und Thierry Faure, der einen großen Teil des dritten Albums mit einspielte. Ohne viel Vorbereitung und in nur einer Woche wurde das Album in den La Frette-Studios bei Paris aufgenommen.

Interessant ist zudem, dass ZAZ ihre natürliche Neugier in Bezug auf die klassischen französischen Hits bezähmte, um der Spontaneität ihrer emotionalen Erfahrung Raum zu geben. So umging sie eine zu intensive Beschäftigung mit den Originalversionen und den vielen Interpretationen, die es im Laufe der Jahre gab, und ließ auch den spezifischen, historischen Kontext außer Acht, in dem die Songs einst geschrieben wurden. Stattdessen näherte sich ZAZ dem gesamten Projekt, als wäre es ein Album mit neuen Originalen!

Das Ergebnis besteht in einem leicht zugänglichen, weit offenen Spielfeld, auf dem die Phantasie freien Lauf bekommt; hier lässt sie einzig ihre Intuition über die musikalische Richtung jedes Songs entscheiden, wobei der zugrundeliegende Vibe offensichtlich, aber nicht ausschließlich, aus dem Jazz stammt.

Dieser kollektive Schmelztiegel, mit dem ZAZ arbeitete, führte zu Neuinterpretationen von zehn wunderbaren Songs, die zugleich die weite Spanne von musikalischen Geschmäckern zeigen, welche die Stimme der Sängerin mit einer solchen Fähigkeit zum Ausdruck prägte, seit sie begann zu singen – ein bisschen Gospel, ein kurzes Verbeugen vor Swing Manouche, eine Spur Tango und eine Anspielung auf Chanson…

Sous le ciel de Paris (Unter den Himmeln von Paris) wurde so, nach 60 Jahren, zu einem wirbelnden Folk-Tango, der von einer akustischen Gitarre und einem Akkordeon angefeuert und zu einem atemlosen Crescendo geführt wird.

La Romance de Paris (Die Romanze von Paris) hätte wohl auch dem Komponisten Charles Trenet gefallen, den man auch „Le Fou Chantant“ (den singenden Wahnsinnigen) nannte. ZAZ hat den Song in einen betörenden Manouche-Tanz (eine französische Sinti-Gemeinschaft) verwandelt. Als großer Fan des amerikanischen A Cappella-Gospel-Sextetts Take 6 arrangierte ZAZ den Song A Paris, den Yves Montand nach dem Krieg zum Hit machte, nur mit Stimmen als einzige Instrumente. Diese zeitlosen Klassiker wurden in Ehren behandelt, aber mit einem modernen Sound und zeitgenössischer Akustik versehen.

Paris Canaille ist ein hervorragendes Beispiel, das mit seinem „an Rap erinnernden Blues an den Schauspieler Jean Gabin gemahnt, wie er Michel Audiard rezitiert“, lacht ZAZ. Sie ist sich der Absurdität durchaus bewusst, diesen Song des kontroversen Künstler Léo Férré, dessen ursprünglicher Text in den späten Sechzigern zensiert wurde, nun mit einem Hauch Ironie wieder auferstehen zu lassen.

Zudem ist dieses Album eine Serie von 13 einzigartigen Songs, in denen es um Paris geht.

Beim ersten Hören ist es sehr schwierig festzustellen, welcher Song auf diesem Album voller großer Momente die einzige Komposition ist, die ZAZ selbst mitgeschrieben hat und mit der sie das Auge auf „ihr Paris“ wirft. So sehr ähnelt der Song in seiner Anmutung an die französischen Chansons. Glauben Sie, ihn erkennen zu können?

Ein kleiner Hinweis: ZAZ wurde in einem französischen Kochkurs inspiriert, einige Utensilien als Rhythmusinstrumente zu nutzen, etwa ein Sieb, einen Kochtopf und einen Teelöffel, um den Song auf den roten Teppich zu bringen.

Und was soll man sagen über die vollkommen neue Version von Afternoon in Paris, einen instrumentalen Jazz-Klassiker, den John Lewis in den 1950ern komponierte? Niemand hat es je gewagt, einen Text zu schreiben und einen Gesang hinzuzufügen… bis ZAZ kam!

Paris wird immer Paris bleiben – umso mehr, wenn ZAZ in der Nähe ist!

Credits: WMG

Tags:

Leave Comment